"Wir stehen vor einer hohen Hürde"

Michael Preetz und Pál Dárdai sprachen am Donnerstag (07.02.19) über das bevorstehende Gastspiel in Mönchengladbach.

Berlin – Schon Sepp Herberger wusste, dass das nächste Spiel immer das schwerste ist. In dieser Woche bewahrheitet sich diese fußballerische Binsenweisheit auch für den Hauptstadtclub. Nachdem die Herthaner den FC Bayern München noch am Mittwochabend (06.02.19) im DFB-Pokalachtelfinale an den Rande einer Niederlage (2:3 n.V.) gebracht hatten, wartet bereits am Samstag (09.02.19, 15:30 Uhr) die nächste Herausforderung in der Bundesliga. Dann treffen Pál Dárdai und sein Team in Mönchengladbach auf die Borussia, die aktuell erster Verfolger des Spitzenreiters aus Dortmund ist. "Wir spielen nie auf Unentschieden und wollen auch das Spiel in Gladbach gewinnen", sagte Dárdai auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag (07.02.19).

"Tadellose Heimbilanz"

Doch die Herthaner stehen vor einer echten Mammutaufgabe: Saisonübergreifend haben die 'Fohlen' nämlich zwölf Bundesliga-Heimspiele in Serie gewonnen, mit einem 'Dreier' am Wochenende würde die 'Elf vom Niederrhein' einen neuen Vereinsrekord aufstellen. "Borussia ist in einer Top-Verfassung und hat sich in dieser Saison sehr gut entwickelt. Zuletzt hatten sie eine tadellose Heimbilanz und entsprechend viel Selbstbewusstsein. Somit stehen wir vor einer wahnsinnig hohen Hürde", brachte Michael Preetz seine Wertschätzung für den kommenden Gegner zum Ausdruck. Dennoch wollen die Blau-Weißen ihrerseits den zweiten Auswärtssieg im zweiten Gastspiel der Rückrunde einfahren. Dabei muss Dárdai allerdings erstmals auf Dauerbrenner Valentino Lazaro verzichten, der gegen den VfL Wolfsburg seine fünfte Gelbe Karte sah und somit gesperrt ist. Zudem kommt die Partie gegen die Gladbacher für Arne Maier (Muskelverletzung im Hüftbereich) noch zu früh. HerthaTV hat die Pressekonferenz in ihrer vollen Länge aufgezeichnet.

(af/HerthaBSC)

Profis, 10.02.2019
Newsletter
Social
Werbung