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"Die außergewöhnliche Situation gemeinsam meistern!"

Am Montag (13.04.20) stellte sich Herthas neuer Cheftrainer Bruno Labbadia auf einer Pressekonferenz vor.

Berlin – Es ist ein gängiger Ablauf im Profifußball, dass sich neue Cheftrainer in einer Pressekonferenz vorstellen und sich mit den Medienvertretern austauschen. In Zeiten des Coronavirus ist es nicht selbstverständlich, dass an diesem Ablauf festgehalten werden kann. Doch dank entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen wie genügend Abstand aller Beteiligten und einer Limitierung der Teilnehmeranzahl vor Ort, konnten Herthas neuer Cheftrainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz sich am Montag (13.04.20) mit den anwesenden Journalisten im Medienraum auf dem Olympiagelände austauschen. Herthas Geschäftsführer Sport begrüßte den neuen Coach in Berlin und bedankte sich einleitend noch einmal ausdrücklich bei Alexander Nouri, Markus Feldhoff und Werner Leuthard für ihre Arbeit, ehe er die Entscheidung für Labbadia und sein Team begründete. "Es war klar, dass wir ab dem Sommer einen neuen Cheftrainer haben werden. In diesen ungewöhnlichen Tagen hatten wir jetzt die Möglichkeit, dem neuen Trainerteam die Zeit zu geben, die Mannschaft angemessen vorzubereiten – daher haben wir die Entscheidung vorgezogen", erklärte Preetz. Den neuen Übungsleiter beschrieb der Manager als "Kind der Bundesliga". Labbadia und sein Trainerteam sollen die Mannschaft nun stabilisieren, "um dann in den kommenden Monaten Stück für Stück eine offensive Spielidee durchzusetzen", wie es Preetz beschrieb.

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Rubrik 13.04.2020
Pressekonferenz Vorstellung Bruno Labbadia

Labbadia will "jeden Einzelnen mitnehmen" - und verzichtet auf Gehalt

Der Trainer grüßte einleitend ausdrücklich auch die blau-weißen Anhänger. "Es wird wohl noch etwas Zeit vergehen, bis wir uns persönlich begrüßen können. Ich freue mich, hier zu sein. Hertha war mein Wunschverein, ich sehe hier viel Potenzial und habe große Lust auf diese Aufgabe", sagte Labbadia. Der Coach möchte seine fußballerischen Vorstellungen Schritt für Schritt auf seine Mannschaft übertragen und "aus allem, was wir gemeinsam tun, das Optimale ziehen. Wir müssen einen Schritt nach dem anderen machen. Diese außergewöhnliche Situation gemeinsam zu meistern - fußballerisch, körperlich und mental - ist der erste. Wir wollen dabei jeden Einzelnen mitnehmen und intensiv in die Köpfe der Spieler kommen", beschrieb Labbadia seine Vorstellungen. Diese untermauert der Trainer auch mit einem Verzicht auf weite Teile seines Gehaltes, bis der Spielbetrieb wieder regulär aufgenommen werden kann. Alle Aussagen der beiden Protagonisten auf dem Podium hat HerthaTV wie gewohnt aufgezeichnet. 

(kk/City-Press)

Profis, 13.04.2020
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