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Aufholjagd bleibt unbelohnt!

Trotz großer Moral musste sich Hertha BSC am Samstagnachmittag (26.10.19) der TSG Hoffenheim mit 2:3 geschlagen geben.

Aufstellung

Gegenüber der Punkteteilung in Bremen veränderte Chefcoach Ante Covic seine Startelf auf zwei Positionen. Maximilian Mittelstädt verletzte sich im Training unter der Woche am Ellbogen, Marvin Plattenhardt ersetzte ihn. Dodi Lukébakio wurde für seine starke Partie in Bremen belohnt und rückte für Javairo Dilrosun in die Startelf. Nach überstandenen Verletzungen
kehrten Peter Pekarik und Mathew Leckie in den Kader des Hauptstadtclubs zurück. Niklas Stark wurde hingegen nicht rechtzeitig für den Ligavergleich mit den Kraichgauern fit. Auch die Verletzten Arne Maier, Eduard Löwen und Sidney Friede fehlten noch im blau-weißen Aufgebot.

Spielverlauf

Hertha BSC startete mit viel Schwung in die Partie und spielte vom Anpfiff weg zielstrebig nach vorne. In der sechsten Minute hatten die Blau-Weißen ihre erste gute Chance, als Karim Rekik in den gegnerischen Strafraum vorstieß und den mitgelaufenen Marius Wolf bedienen wollte, der aber den Ball um Haaresbreite verpasste. Kurz darauf brannte es im Strafraum der Gäste lichterloh, doch Vedad Ibisevic scheiterte nach einer Hereingabe von Wolf unglücklich am Pfosten. Gegen Ende der Anfangsphase sorgte ein Flachpass von Dodi Lukébakio für Gefahr im Strafraum, doch das Kunstleder rauschte an Freund und Feind vorbei. Die Gäste wurden in der Folge aktiver und kamen zu ihren ersten guten Möglichkeiten. Zunächst beförderte Kaderabek den Ball nach einem Freistoß aus kurzer Distanz am linken Torpfosten vorbei, kurze Zeit später scheiterte Kramaric am glänzend reagierenden Rune Jarstein. Der Norweger stand nun immer mehr im Mittelpunkt des Geschehens und war auch nach einer guten halbe Stunde gegen Locadia zur Stelle, der aus spitzem Winkel sein Glück versuchte. In der 34. Minute machte es der Niederländer (leider) besser und platzierte das Spielgerät von der Sechzehnerkante aus unhaltbar ins linke Eck. Die TSG nutzte wenige Minuten nach dem ersten Treffer den nächsten gefährlichen Angriff zum 0:2, diesmal war Kramaric nach einer Ecke per Kopf erfolgreich.

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Rubrik 26.10.2019
Hertha BSC - TSG Hoffenheim

Wenige Augenblicke nach dem Seitenwechsel hatten die Berliner etwas Glück, dass Rupp wenige Meter vor dem Hertha-Tor der Ball vom Fuß sprang. In der 55. Spielminute fiel der verdiente Anschlusstreffer für die Covic-Elf – und wie! Nachdem Wolf einen langen Einwurf von Lukas Klünter verlängerte, setzte Lukébakio zum Fallrückzieher an und versenkte die Kugel artistisch im langen Eck.  Nach etwas mehr als einer Stunde war das Comeback der 'Alten Dame' perfekt: Nach einem schönen Angriff über die linke Seite legte Vladimir Darida die Pille in den Strafraum, wo Salomon Kalou den Ball aus fünf Metern unter die Latte nagelte. Nun hatte Hertha das Momentum auf seiner Seite und wollte die Begegnung komplett drehen. Doch es kam anders: In der 79. Spielminute konnte zwar Wolf in höchster Not noch auf der Torlinie klären, doch bei der anschließenden Ecke schraubte sich Gästeverteidiger Benjamin Hübner hoch und sorgte mit einem platzierten Kopfball für die erneute Gästeführung. In der Schlussphase musste zu allem Überfluss auch noch Darida mit der gelb-roten Karte vom Platz. Wenige Minuten später hatte Adamyan die Chance auf die Entscheidung, scheiterte aber am Pfosten. So blieb es beim knappen 2:3-Endstand.

Fazit und Ausblick

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Blau-Weißen nicht. Am Mittwoch (30.10.19) empfängt die 'Alte Dame' in der zweiten Runde des DFB-Pokals Dynamo Dresden. Das kommende Wochenende steht dann ganz im Zeichen des Stadtderbys gegen Union Berlin am Samstag (02.11.19, 18:30 Uhr).

(ff,sj/City-Press)

Highlights 1. Halbzeit

6. Min: Die erste große Chance: Wieder leitet Lukébakio einen Angriff ein, ehe Rekik kurze Zeit später die Kugel flach vor das Tor bringt, wo Wolf haarscharf verpasst. Ein Raunen geht durchs Stadion.

8. Min: Pfosten! Wieder wird es richtig knapp! Dieses Mal flankt Wolf das Spielgerät von rechts vor das Gehäuse, wo Ibisevic aber am rechten Pfosten scheitert.

14. Minute: Wieder Lukébakio, wieder über links! Doch auch diese scharfe Hereingabe findet in der Mitte keinen Abnehmer, dieses Mal rutscht Darida knapp vorbei. Schade.

27. Minute: Im direkten Gegenzug befördert Kaderabek den Ball aus guter Position auf das Berliner Tor. Die Kugel geht aber links vorbei.

28. Minute:  Direkt nochmal die Gäste: Doch Jarstein ist gegen Kramaric per Fußabwehr zur Stelle!

29. Minute: RUNE! - Die Hoffenheimer scheinen langsam endgültig ins Spiel gefunden zu haben. Locadia vergibt die bis dato beste Chance für die Gäste – auch weil Jarstein stark pariert.

34. Minute: Hoffenheim führt: Nun ist es leider passiert: Nach drei ausgelassenen Gelegenheiten binnen kürzester Zeit trifft Locadia zur 1:0-Führung.

38. Minute: Kramaric mit Gewalt aus der Distanz, Jarstein pariert zur Ecke. Und diese führt zum Erfolg: Kramaric nickt am zweiten Pfosten freistehend zum 2:0 ein.

45. Minute: Pfosten! - Da ist sie, die große Chance zum Anschlusstreffer! Doch Grujic scheitert am rechten Pfosten.

Highlights 2. Halbzeit

47. Minute: Die erste Chance gehört den Sinsheimern: Kramaric steckt auf Rupp durch, der den Ball aber nicht ganz unter Kontrolle bringen kann.

55. Minute: JAAAA, da ist der Anschluss! Einen Einwurf von Klünter verlängert Wolf zu Lukébakio, der das Spielgerät artistisch per Fallrückzieher ins Netz befördert! Sehr, sehr stark!

69. Minute: YEEES! Da ist der Ausgleich! Nach einem starken Laufweg legt Darida den Ball quer vor das Tor, wo der eingewechselte Kalou das Spielgerät zum 2:2 in die Maschen drischt!

78. Minute: Das kann nicht wahr sein! Nach dem folgenden Freistoß taucht Kramaric unmittelbar vor Jarstein auf. Doch im Verbund mit Wolf können die Herthaner bereinigen. Es gibt Ecke. Bei dieser schraubt sich Benjamin Hübner hoch und köpft die TSG erneut in Führung.

84. Minute: Der bereits verwarnte Darida sieht nach einem Foul die Gelb-Rote Karte. Bitter..

87. Minute: Auf der Gegenseite beinahe das 4:2.. Adamyan trifft aber nur den Pfosten.

 

Profis, 26.10.2019
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