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Viel Einsatz, keine Punkte!

Am 32. Spieltag unterlag Hertha BSC bei Bayer 04 Leverkusen mit 1:2 (1:2).

Leverkusen - Am 32. Spieltag unterlag Hertha BSC Bayer 04 Leverkusen mit 1:2 (1:2). Für die Herthaner traf Vedad Ibisevic, Brandt und Bender erzielten die Tore für die 'Werkself'. Der Hauptstadtclub liegt nach der Niederlage auf Tabellenplatz fünf. Da zuvor allerdings Köln und Ingolstadt nicht gewannen, stand bereits vor dem Spiel fest, dass die Herthaner in der kommenden Saison im Europapokal antreten werden.

Aufstellung und Taktik

Pál Dárdai stellte gegenüber dem Heimspiel gegen den FC Bayern München dreimal um. Für Thomas Kraft kehrte Rune Almenning Jarstein zurück ins Tor. Außerdem rückten Per Skjelbred (für Maximilian Mittelstädt) und Salomon Kalou (für Valentin Stocker) in die blau-weiße Startformation.

Roger Schmidt nahm gegenüber dem 3:2-Auswärtssieg in Gelsenkirchen vier Veränderungen vor. Mit Bender, Ramalho, Kramer und Henrichs begann eine völlig neue Viererkette. Lediglich Bender stand auch beim letzten Spiel bereits in der Startelf. Zudem kehrte im Mittelfeld Hakan Calhanoglu in die Leverkusener Anfangsformation zurück.

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Rubrik 30.04.2016
Bayer Leverkusen - Hertha BSC

Spielverlauf

Die Herthaner erwischten am Rhein einen unglücklichen Start. Ein verlorener Ball auf dem linken Flügel wurde von den Leverkusenern zu Brandt weitergeleitet, der den Ball gut mitnahm und Rune Almenning Jarstein aus halblinker Position mit einem Linksschuss keine Abwehrchane ließ (2.). Danach berappelte sich die Mannschaft von Trainer Pál Dárdai etwas, hielt dagegen und ließ den Ball besser laufen. Es folgte jedoch wenig später der nächste Nackenschlag. Einen Freistoß von Calhanoglu aus halbrechter Position bekamen die Blau-Weißen nicht weg, Bender reagierte am schnellsten und stocherte den Ball ins Tor (16.). Der Hauptstadtclub blieb um eine Antwort bemüht. Eine Ecke von Tolga Cigerci köpfte Fabian Lustenberger aus zentraler Position am Tor vorbei (20.). Im nächsten Anlauf schlugen die Herthaner dann aber zu! Vedad Ibisevic traf nach einer Flanke von Peter Pekarik per Kopf zum 1:2-Anschluss (21.). Die Blau-Weißen waren jetzt wieder im Spiel, auch die Gastgeber entwickelten allerdings nach wie vor Druck. In der 30. Minute zwang Aranguiz Rune Almenning Jarstein mit einem Schuss von der Strafraumkante aus zentraler Position zu einer Glanzparade. In der Folge beruhigte sich die Begegnung etwas. Es ging zwar rauf und runter, allerdings ohne allzuviele wirklich klare Torchancen. So ging es mit dem Zwischenstand von 2:1 für die Hausherren in die Kabinen.

Die erste Chance nach der Pause erspielten sich die Gastgeber. Bellarabi entwischte bei einem Sprint über rechts allen Verteidigern, Jarstein wehrte den Ball jedoch mit einer starken Reaktion noch zur Ecke ab (52.). Drei Minuten später die Reaktion des Hauptstadtclubs, als Niklas Stark nach einer Ecke von Tolga Cigerci im Strafraum zum Abschluss kam, das Leverkusener Tor jedoch knapp verfehlte. Die Berliner drückten weiter und erspielten sich durch Skjelbred, der im letzten Moment an einem präziseren Abschluss gehindert wurde, zur nächste Möglichkeit (57.). Nur kurze Zeit später kamen die Herthaner durch Cigerci (61.) und Ibisevic (62.) zu weiteren Abschlüssen, die Leno jedoch abwehrte. Doch auch die 'Werkself' blieb bei ihren Gegenstößen stets gefährlich und forderte eine aufmerksame Hertha-Defensive. Die Blau-Weißen blieben im zweiten Durchgang die aktivere Elf und kamen nach 71 Minuten durch den eingewechselten Genki Haraguchi, der in letzter Sekunde am Abschluss gehindert wurde, zur nächsten guten Möglichkeit. Nach 80 Minuten verhinderte der gut aufgelegte Jarstein im Hertha-Tor bei einem Konter die Vorentscheidung. Wieder zog Bellarabi davon, und erneut war der Norweger zur Stelle. Die Herthaner versuchten aber weiterhin alles, um noch den Ausgleich zu schaffen. In der 87. Minute zielte der eingewechselte Alexander Baumjohann von der Strafraumgrenze nur knapp am Bayer-Tor vorbei. Die 'Werkself' brachte den knappen Vorsprung ins Ziel - Pál Dárdais Mannschaft konnte trotz aller Bemühungen am Ende keine Punkte vom Rhein entführen.

Fazit und Ausblick

Die Herthaner erwischten am Rhein einen schlechten Start und lagen schnell mit 0:2 zurück. Dann kämpfte sich der Hauptstadtclub jedoch zurück in die Partie und verkürzte durch Vedad Ibisevic. Nach dem Seitenwechsel waren die Blau-Weißen die aktivere Mannschaft, schafften den Ausgleich trotz aller Bemühungen allerdings nicht mehr. Die Dárdai-Elf liegt nach der Niederlage in der Tabelle auf Rang fünf und hat zwei Spieltage vor dem Saisonende die Qualifikation für die Europa League perfekt gemacht. Weiter geht es für die Herthaner am kommenden Samstag (07.05.16) mit dem letzten Heimspiel der Saison - ab 15.30 Uhr empfangen die Blau-Weißen im Olympiastadion den SV Darmstadt 98.

Höhepunkte 1. Halbzeit

2' Das ist doch nicht wahr! Der Ball springt Julian Brandt im Strafraum vor die Füße und der Leverkusener lässt sich die Chance nicht nehmen. Ganz frühe Führung für die Gastgeber!

8' Die Herthaner jetzt mal schnell nach vorne. Cigerci zentral probiert, den Ball rechts raus zu legen, doch Henrichs geht dazwischen, bevor es gefährlich wird. Schade!

16' Freistoß für Leverkusen am rechten Strafraumeck... und der Ball ist wieder drin. Oh, ist das bitter! Der Freistoß landet im Fünfmeterraum, die Herthaner bekommen den Ball nicht weg und Bender spitzelt den Ball ins Eck.

 

21' JAAAAAAAA! Der Anschluss! Hallo wach! Ibisevic macht's - die schöne Flanke von der rechten Seite nimmt der Bosnier mit dem Kopf und platziert den Ball sauber im rechten Eck. Nur noch 1:2. Geht doch! Weiter so!

30' Hui... Aranguiz zieht aus der Distanz ab. Der Ball dreht sich fies weg in Richtung Winkel, doch Jarstein macht sich ganz lang und wischt den Ball am Tor vorbei - stark!

Höhepunkte 2. Halbzeit

52' JAAAAA-rstein! Bellarabi legt den Turbo ein, ist nicht zu halten, dafür dessen Schuss durch Jarstein, der mit den Fingerspitzen noch herankommt. Der Ball trudelt am langen Pfosten vorbei.

57' Stark abgelegt von Ibisevic kommt Skjelbred an der Strafraumgrenze zum Abschluss, erwischt den Ball aber nicht mehr richtig...

62' Immer wieder Ibisevic! Der Bosnier zieht ab, aber mit zu wenig Power - keine Mühe für Leno.

71' Neiiiin! Stark und Skjelbred kombinieren ganz stark in den Strafraum. Der Ball landet bei Haraguchi, doch der Japaner kommt nicht mehr rechtzeitlig zum Abschluss.

87' Puh... da fehlte nicht viel. Baumjohann nimmt von der Strafraumgrenze Maß, doch der Ball fliegt haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

(kk,war/City-Press)

Profis, 05.11.2018
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