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Nullnummer in Mainz

Hertha BSC holte am Samstag (06.10.18) beim FSV Mainz 05 einen Zähler. Nach 90 Minuten stand es 0:0.

Aufstellung

Mainz - Bei beiden Mannschaften richtete sich der Blick vor Anpfiff auf die Position zwischen den Pfosten: Pál Dárdai konnte wieder auf Rune Jarstein bauen, bei Mainz 05 musste Robin Zentner Stammtorwart Florian Müller (Adduktorenproblemen) ersetzen. Bei dem Hauptstadtclub kehrte zudem Marvin Plattenhardt für Maximilian Mittelstädt zurück auf die linke Seite in der Viererkette.

Spielverlauf

Die Anfangsphase dieser Begegnung gehörte Mainz 05. Die Hausherren, die im eigenen Stadion bislang sieben der möglichen neun Punkte geholt hatten, waren etwas agiler und giftiger. Bis auf einen Abschluss von Jonathan Burkardt stellten sie die sattelfeste Defensive der Blau-Weißen allerdings vor keine Probleme (9.). Der Hauptstadtclub kämpfte sich mit zunehmender Spielerdauer besser in das Duell - und hatte in Person von Vedad Ibisevic die dickste Möglichkeit in der ersten Hälfte. Nach schöner Flanke von Valentino Lazaro köpfte der Kapitän den Ball aus kurzer Distanz an den Pfosten (26.). Arne Maier prüfte Zentner mit einem Distanzschuss (34.), ehe Jarstein doch noch einmal angreifen musste. Den Versuch von Jean-Philippe Gbamin aus knapp acht Metern wehrte der Schlussmann reaktionsschnell mit dem Fuß ab (38.).

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Rubrik 06.10.2018
FSV Mainz 05 - Hertha BSC

Vor Beginn der zweiten Halbzeit musste Dárdai Niklas Stark, der sich kurz vor der Pause am Sprunggelenk verletzt hatte, vom Feld nehmen. Fabian Lustenberger rutschte in die Innenverteidigung. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein zähes Spiel mit vielen nickeligen Zweikämpfen - und ohne zwingende Chancen. Für die größte Gefahr sorgte erneut Ibisevic nach Lazaro-Flanke, aber der schwer zu nehmende Ball flog gut einen Meter am Kasten vorbei (58.). Es war die letzte Aktion des Bosniers, für den Davie Selke in die Partie kam (60.). Und der Joker hatte  nach einer Ecke von Plattenhardt die Führung auf dem Kopf, nickte aber knapp daneben (64.). Anders als in der ersten Hälfte hatten die Berliner nun mehr Ballbesitz. Mainz wurde nur einmal richtig gefährlich, als Jean-Philippe Meteta neben das Tor köpfte (70.). In der Schlussphase, in der Mathew Leckie für Javairo Dilrosun kam (74.), mühten sich beide Vereine - jedoch erfolglos. So blieb es am Ende beim torlosen Remis.

Fazit und Ausblick

Nach sieben Partien haben die Hauptstädter nun 14 Zähler auf dem Konto - wie zuletzt 2016/17. Die nächste Begegnung bestreitet die Dárdai-Elf dann nach der Länderspielpause am 21. Oktober gegen den SC Freiburg. Anstoß im Olympiastadion ist um 15:30 Uhr.

Höhepunkte 1. Halbzeit

9. Minute: Hui, das war brenzlig! Nach einer scharfen Hereingabe kommt Burkardt im Zentrum zum Abschluss, spitzelt die Kugel aus kurzer Distanz aber links am Kasten vorbei.

26. Minute: PFOSTEN! Duda und Lazaro kombinieren sich auf rechts an den gegnerischen Sechzehner. Der Österreicher flankt und findet am zweiten Pfosten den Vedator - der mit seinem Kopfball aber am rechten Pfosten scheitert. Trotzdem: Weiter so, Jungs!

38. Minute: RUNE! Die Mainzer kommen über den rechten Flügel und geben das Leder scharf vor das Tor. Im Zentrum rauscht Gbamin heran, scheitert aus kurzer Distanz aber am ganz stark reagierenden Jarstein.

Höhepunkte 2. Halbzeit

46. Minute: Dárdai muss zum Wiederanpfiff tatsächlich einmal wechseln: Lusti kommt für den verletzten Stark. Gute Besserung, Nik!

65. Minute:
Bei der anschließenden Ecke steigt der eben erst eingewechselte Selke am zweiten Pfosten am höchsten. Er drückt den Ball aber Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

70. Minute:
Da hatten wir Glück! Mateta erwischt eine Flanke von der rechten Seite mit dem Kopf, drückt die Pille aus zehn Metern aber Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

(fw/js/City-Press)

Profis, 05.11.2018
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