Bild: Hertha

Fünf Treffer und ein Spielabbruch

Hertha BSC hat auch den zweiten Test der Vorbereitung, der wegen Gewitter abgebrochen werden musste, gewonnen. Beim FSV Luckenwalde setzten sich die Blau-Weißen mit 5:0 (3:0) durch.

Luckenwalde - Bisher gab es für Herthas Profis nur die Einheiten auf dem Platz in Reichenwalde. Am Freitag (08.07.16) - zwei Tage vor der Rückreise nach Berlin - stand somit mit dem zweiten Testspiel der laufenden Vorbereitung beim FSV Luckenwalder etwas Abwechslung an. Die Elf von Trainer Pál Dárdai gewann trotz schwerer Bein nach den harten Einheiten am Ende souverän mit 5:0 (3:0) beim Viertligisten.

Dárdai spielte wie angekündigt mit je einer frischen Elf pro Halbzeit. Die Spieler, die nicht mit zum Einsatz kamen, hatten am Vormittag noch 45 Minuten in Reichenwalde trainiert. Nach einigen Minuten, um die Muskeln etwas zu lockern, legten die Blau-Weißen vor: Eine gefühlvolle Flanke auf den zweiten Pfosten von Tolga Cigerci nickte Sebastian Langkamp zur Führung ein (7.). Nur fünf Minuten später klingelte es wieder: Von Weiser bedient traf mit Fabian Lustenberger der zweite Innenverteidiger flach ins linke Eck (12.). Tolga Cigerci hatte wenig später Pech, dass sein Hammer aus gut 25 Metern zwar beide Pfosten touchierte, dann aber zurück ins Feld sprang (21.). Besser machte es die Herthaner nach einer guten halben Stunde: Nach schöner Vorarbeit des agilen Kade gelang Salomon Kalou das 3:0 (33.). Mit dem Pausenpfiff hatten die Gastgeber noch die große Chance, zu verkürzen, doch der Pfosten und Langkamp standen im Weg.

Sieg in Luckenwalde
Rubrik 08.07.2016
FSV 63 Luckenwalde - Hertha BSC

Abbruch wegen Gewitter

Zur Halbzeit wechselte Pál Dárdai komplett durch, am Spielgeschehen änderte sich nicht viel. Luckenwalde probierte selbst, mehr nach vorne zu spielen, doch im Gegenatz zu den Herthanern kamen die Hausherren selten durch. Vedad Ibisevic, der die Elf nach dem Seitenwechsel als Kapitän anführte, war nach 50 Minuten nicht vom Ball zu trennen, verfehlte mit seinem Schuss den langen Pfosten allerdings kanpp. In der 65. Minute eroberte Sami Allagui den Ball, Genki Haraguchi flankte von der Grundlinie und der 'Vedator' wuchtete den Ball per Flugkopfball über die Linie (65.). Keine fünf Minuten später gewannen die Herthaner im Strafraum erneut den Ball, Ibisevic ließ sich nicht bitten und erzielte das 5:0. Die Gastgeber gaben sich keineswegs auf, kamen an Jarstein allerdings nicht vorbei.

Kurz vor Schluss musste die Partie wegen eines aufziehenden Gewitters zunächst unterbrochen werden, nach wenigen Minuten mit dem 5:0-Endstand sogar ganz abgebrochen werden. "Ich bin zufrieden mit dem Spiel. Wir hatten fast 90 Prozent Ballbesitz", sagt Pál Dárdai, der lobende Worte für die jungen Spieler fand. "Die Jungs aus der Akademie haben einen guten Eindruck hinterlassen." Nach der Partie ging es zurück ins Mannschaftshotel nach Bad Saarow, wo am Samstag noch einmal Training ansteht. Am Sonntag geht es dann zurück nach Berlin.

So spielte Hertha:
1. Halbzeit:
Kraft - Weiser, Langkamp, Lustenberger, Kade - Skjelbred, Cigerci - Zografakis, Baumjohann, Kurt - Kalou
2. Halbzeit: Jarstein - Covic, Stark, Hegeler, Dardai - Maier, Owusu - Allagui, Stocker, Haraguchi - Ibisevic
Tore: 0:1 Langkamp (7.), 0:2 Lustenberger (12.), 0:3 Kalou (33.), 0:4 Ibisevic (65.), 0:5 Ibisevic (70.)
Spielort: Werner-Seelenbinder-Sportpark, Luckenwalde
Zuschauer: 2.804

(war/City-Press)

Profis, 05.11.2018
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