Bild: herthabsc

"Wir gehen früh ins Bett. Früh morgens!"

Per Skjelbred und Vedad Ibisevic sprechen über das 1:2 in Mönchengladbach, Karriereplanungen und die (Abschieds-) Feierlichkeiten in Berlin.

Mönchengladbach - Die Saison 2019/20 ist beendet. Nach dem 1:2 (0:1) bei Borussia Mönchengladbach stellten sich die Blau-Weißen am Samstag (27.06.20) ein letztes Mal den Fragen der Journalistinnen und Journalisten - selbstverständlich auch Per Skjelbred, für den nach diesen 90 Minuten der Vorhang beim Hauptstadtclub gefallen war. "Mein letztes Spiel - und das auswärts, ohne Zuschauer - das war schon schwierig und komisch. Aber es war schön, noch ein letztes Mal mit den Jungs unterwegs gewesen zu sein. Das war für mich das Wichtigste", sagte Herthas Nummer 3, der die 'Alte Dame' als echter Herthaner Richtung Heimat verlassen wird. Weitere blau-weiße Reaktionen hat herthabsc.de zusammengetragen.

Per Skjelbred: Mein letztes Spiel - und das auswärts, ohne Zuschauer - das war schon schwierig und komisch. Aber es war schön, noch ein letztes Mal mit den Jungs unterwegs gewesen zu sein. Das war für mich das Wichtigste. Ich wollte noch ein bisschen spielen nach der Verletzung, ohne dabei zu sehr ins Risiko zu gehen. Deswegen bin ich auch wieder vom Feld. So war es dennoch ein kleiner Abschluss für mich, der Spaß gemacht hat. Jetzt feiern wir ein bisschen in Berlin, am Sonntagmorgen gibt’s Frühstück und dann ab nach Norwegen. Ich freue mich auf meine Frau und die beiden Kinder, die schon ein Jahr auf mich warten. Mit Rosenborg Trondheim möchte ich in den nächsten Jahren noch alles gewinnen, aber sicher macht es mich traurig, Hertha BSC zu verlassen.

Vedad Ibisevic: Seitdem ich bei Hertha bin, hat Per kein Tor gemacht. Ich hatte gehofft, dass ihm das zum Abschluss gelingt. Aber als er dann wieder rausmusste, musste ich eben das Tor machen (lacht). Ich hab es für ihn geschossen, denn er ist ein guter Freund geworden und einfach ein super Typ. Ich glaube aber auch, dass der Sieg für die Gladbacher verdient war - sie haben sich einige Chancen herausgespielt, da hätten sie schon früher treffen können. Wir hatten Glück, dass das nicht passiert ist, wobei das zweite Gegentor dann ungünstig fiel. Das hat uns so ein bisschen das Genick gebrochen, auch wenn wir es bis zum Schluss probiert haben. Mehr war leider nicht drin. Wir werden in Berlin noch gemütlich etwas essen und gehen früh ins Bett. Früh morgens (lacht).

(HerthaBSC/HerthaBSC)

Profis, 27.06.2020
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