Bild: Citypress

"Der Fußball geht einem manchmal auf den Sack"

Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen die Schwarz-Gelben äußerten sich Davie Selke und Niklas Stark zu den vorangegangenen 90 Minuten im ausverkauften Olympiastadion.

Berlin - Nach den vergangenen ereignisreichen Tagen und dem vollzogenen Trainerwechsel, waren die Erwartungen für das Heimspiel gegen Borussia Dortmund rund um den Hauptsadtclub groß. Und diese positive Energie im Vorfeld der Partie spiegelte sich auch auf dem grünen Rasen wieder. Die Elf von Neu-Trainer Jürgen Klinsmann investierte am Samstagnachmittag (30.11.19) gegen den Tabellensechsten aus dem Ruhrgebiet von der ersten Minute an einiges und präsentierte sich enorm gewillt. Dabei kamen die Blau-Weißen nach einem 0:2-Rückstand mit dem Anschlusstreffer durch Vladimir Darida zurück ins Spiel und waren dran, mindestens einen Punkt im ausverkauftem Olympiastadion zu behalten. Doch am Ende reichte es trotz einer personellen Überzahl in der zweiten Halbzeit nicht zu etwas Zählbarem. Demenstprechend zeigten sich die Akteure nach Spielende in der Mixed-Zone. Alle Reaktionen hat herthabsc.de wie gewohnt zusammengetragen. 

Davie Selke: Dass wir gegen dezimierte Dortmunder gespielt haben, war das Ergebnis unseres Drucks, den wir in der ersten Halbzeit erzeugt haben. Der Gegner kam in dieser Phase nicht gut damit klar. Und dann kommt die Szene mit meinem Abseitstor - ich habe die Szene gerade gesehen: So oft greift der Video-Assistent nicht ein und in so einer Situation soll man gesehen haben, dass es um wenige Millimeter Abseits war. Das bringt uns um den Lohn, den wir absolut verdient gehabt hätten. Wir hatten mehr Torschüsse und gewonnene Zweikämpfe. Wir waren von Anfang griffig. Ich denke, das spiegelt auch wieder, welchen Effekt Jürgen Klinsmann und sein Team in der kurzen Zeit hier hatten. Der BVB macht dann leider aus den ersten drei Chancen zwei Tore. Das ist aber leider Fußball, und der Fußball geht einem auch manchmal auf den Sack. Jeder der etwas vom Fußball versteht, hat gesehen, dass wir ein anderes Gesicht gezeigt haben. Deswegen ist es extrem ärgerlich, dass wir nicht zumindest einen Punkt geholt haben. Meiner Meinung nach hätten wir die drei Punkte verdient gehabt. Wir werden den Weg weitergehen und dann werden die Punkte von selbst kommen. Da mache ich mir keine Sorgen.

Niklas StarkNatürlich sagt man immer, dass man die positiven Sachen mitnehmen muss - nach diesem Spiel ist es zurecht eine Floskel. Wir haben schon Impulse gespürt, die uns der Trainer mitgegeben hat - wir waren bissig in den Zweikämpfen, haben gut gegengepresst. Natürlich haben wir ein bisschen gebraucht, die richtigen Abstände zu finden, was der BVB dann leider auch ausgenutzt hat, aber ansonsten war es schon ein Schritt nach vorne. Danach sind wir aber gut zurück gekommen. Bitter war, dass das 2:2 nicht gegeben wurde, aber da können wir jetzt auch nichts machen. Der Trainer hat uns in der kurzen Zeit schon viel mitgegeben: Wir müssen positiv bleiben, auch wenn es nicht gut läuft. Es gilt, alles reinhauen und Spaß daran haben, was wir tun, sowie nicht zu viel nachzudenken. Es kommt alles wieder, wenn wir hart arbeiten. Und ich glaube, da haben wir schon den ersten Schritt gemacht. Es ist klar, welche Gegner in den nächsten Wochen noch auf uns warten. Darauf richten wir unsere volle Konzentration und Begeisterung.

Natürlich sagt man immer, dass man die positiven Sachen mitnehmen muss - nach diesem Spiel ist es zurecht eine Floskel. Wir haben schon Impulse gespürt, die uns der Trainer mitgegeben hat - wir waren bissig in den Zweikämpfen, haben gut gegengepresst. Natürlich haben wir ein bisschen gebraucht, die richtigen Abstände zu finden, was der BVB dann leider auch ausgenutzt hat, aber ansonsten war es schon ein Schritt nach vorne. Danach sind wir aber gut zurück gekommen. Bitter war, dass das 2:2 nicht gegeben wurde, aber da können wir jetzt auch nichts machen.
Der Trainer hat uns in der kurzen Zeit schon viel mitgegeben: Wir müssen positiv bleiben, auch wenn es nicht gut läuft. Es gilt, alles reinhauen und Spaß daran haben, was wir tun, sowie nicht zu viel nachzudenken. Es kommt alles wieder, wenn wir hart arbeiten. Und ich glaube, da haben wir schon den ersten Schritt gemacht. Es ist klar, welche Gegner in den nächsten Wochen noch auf uns warten. Darauf richten wir unsere volle Konzentration und Begeisterung.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 30.11.2019
Newsletter
Social
Werbung