Bild: citypress

"Die Frage ist, ..."

Vladimír Darida, Peter Pekarík und Maximilian Mittelstädt stehen nach dem enttäuschenden Ergebnis gegen Borussia Dortmund Rede und Antwort.

Berlin - Viel versucht, viel probiert – und am Ende doch klar verloren. Hertha BSC hat das Abendspiel am Samstag (21.11.20) trotz 1:0-Pausenführung mit 2:5 verloren. Nach Abpfiff übten sich die Blau-Weißen in Selbstkritik, vor allem mit dem Auftritt im zweiten Durchgang, der durch drei Treffer von Erling Haaland in 15 Minuten kippte. "Die Leistung in der zweiten Halbzeit war allgemein einfach nicht gut. Haaland ist natürlich ein überragender Spieler, aber wir hätten es besser machen müssen", ärgerte sich Vladimír Darida. Die Reaktionen der Blau-Weißen hat herthabsc.de zusammengefasst. 

Vladimír Darida: Die Frage ist, wie uns das nach einer guten ersten Hälfte passieren konnte. Wir haben das erste und zweite Gegentor viel zu schnell und leicht bekommen. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war einfach nicht gut. Haaland ist natürlich ein überragender Spieler, aber wir hätten es besser machen müssen. Die Fehler, die wir gemacht haben, dürfen wir nicht wiederholen.

Peter Pekarík: Wir wussten, dass es gegen Dortmund ein sehr schwieriges Spiel werden würde. Die erste Hälfte war von unserer Seite sehr ordentlich. Wir hatten uns nach der Führung zur Pause vorgenommen, genau so weiter zu machen, haben dann aber viel zu schnell das Gegentor kassiert. Wir haben es Dortmund danach viel zu leicht gemacht. Das ist wirklich schade, denn es wäre mehr möglich gewesen.

Maximilian Mittelstädt: Ich glaube, wir haben sehr gut ins Spiel gefunden und Dortmund zu wenig Möglichkeiten kommen lassen. Wir haben selbst gut umgeschaltet, uns sehr gute Chancen herausgespielt. Der BVB kam mit einer komplett anderen Körpersprache aus der Kabine und hat uns direkt hinten reingedrückt. Die Dortmunder haben eine unglaubliche Schnelligkeit im letzten Drittel und sind eiskalt vor dem Tor - das haben wir gespürt. Die Treffer sind aber zu einfach gefallen, wir müssen daran arbeiten, dass wir solche Tore nicht mehr kassieren, vor allem so kurz nach der Halbzeit.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 21.11.2020
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