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"Wir haben alles reingeworfen!"

Nach 120 leidenschaftlich geführten Minuten ist der Hauptstadtclub gegen Bayern München aus dem Pokal ausgeschieden. Einige Herthaner sprachen nach dem 2:3 in der Mixed Zone über die Partie.

Berlin - Führung, Rückstand, Ausgleich - und am Ende stand das bittere Aus nach dem 2:3 (2:2, 1:1) nach Verlängerung. Viel hatten die Herthaner in diesen 120 Minuten gegen den FC Bayern München investiert, doch letztendlich stand die Elf von Trainer Pál Dárdai mit leeren Händen da. "Es ist schade, dass es nicht gereicht hat. Es war ein sehr anstrengendes Spiel für uns, wir haben alles reingeworfen", sagte Torschütze Davie Selke. Die Reaktionen aus der Mixed Zone hat herthabsc.de zusammengetragen.

Salomon Kalou: Wir haben uns am Ende zu sehr zurückdrängen lassen. Wenn du den Bayern den Ball überlässt, werden sie irgendwann mit ihrer enormen Qualität durchkommen – und genau das ist letztlich passiert. Wir haben es zwischenzeitlich geschafft, den FCB unter Druck zu setzen, aber leider nicht dauerhaft. Das hätte uns gelingen müssen, so bleibt uns jetzt nur, die Partie abzuhaken und uns schnell auf die nächste Partie am Wochenende zu fokussieren.

Karim Rekik: Es war ein guter Kampf von uns, aber nach dem 2:3 war es schwer, noch ein weiteres Mal zurückzukommen. Irgendwann werden dann eben auch die Beine schwer. Es ist jetzt gerade nicht einfach, viel zu sagen, ich muss mich jetzt nach so einem Spiel erst einmal kurz ausruhen und durchatmen, zumal wir uns direkt wieder aufs Wochenende vorbereiten müssen. Im Fußball musst du als Spieler in der Lage sein, solche Spiele dann schnell abzuhaken – an diesem Resultat können wir nun ohnehin nichts mehr ändern.

Niklas Stark: Wir haben auf den Außenbahnen öfter Überzahl geschaffen, nachdem wir die Bayern vorne nicht so gut attackieren konnten. So hatten wir letztlich unsere Möglichkeiten, und wir hatten als Mannschaft auch immer das Gefühl, noch ein Tor schießen zu können. Am Schluss war dann aber logischerweise ein wenig die Kraft weg. Wir haben aber ein gutes Spiel abgeliefert, unsere Mentalität und Laufbereitschaft füreinander war so, wie das in einer solchen Partie sein muss. Es stand eine richtige Mannschaft auf dem Platz – schade, dass es nicht gereicht hat.

Davie Selke: Es ist schade, dass es nicht gereicht hat. Es war ein sehr anstrengendes Spiel für uns, wir haben alles reingeworfen. Um gegen Bayern zu gewinnen, braucht man einen perfekten Tag. Den hatten wir nicht. Es war zwar wichtig, dass wir nach dem 1:2 zurückgekommen sind, aber am Ende hat es leider nicht gereicht.

Per Skjelbred: Es war ein richtiges Drecksspiel, weil wir viel laufen mussten, oft doppeln oder trippeln mussten. Hätten wir das 1:0 länger gehalten, wer weiß, was dann drin gewesen wäre. Leider haben wir drei zu einfache Gegentore bekommen. Wir müssen analysieren, was wir hätten besser machen können. Am Ende war es verdammt knapp, aber wir haben alles gegeben, was wir in den Beinen hatten.

Maximilian Mittelstädt: Der Trainer hat uns vor dem Spiel gesagt, dass wir alles in die Waagschale werfen sollen. Bayern hat einfach eine hohe individuelle Klasse, ist eine der besten Mannschaften der Welt. Wir haben uns über 120 Minuten wirklich gut geschlagen und darauf können wir stolz sein. Deshalb geht heute auch nicht die Welt unter, weil wir in solch einem Spiel ausgeschieden sind. Natürlich wären wir gerne weitergekommen, gerade wenn man über 120 Minuten geht. Aber wir müssen nun an die kommenden Aufgaben denken und schnell regenerieren, um dann den Fokus auf die Liga zu richten.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 07.02.2019
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