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"So ein Spiel darf nicht vorkommen!"

Niklas Stark, Maximilian Mittelstädt und Marius Wolf standen nach dem 0:5 gegen den 1. FC Köln Rede und Antwort.

Berlin - Wie erklärt man eine bittere 0:5-Niederlage gegen den 1. FC Köln? "Es ist schwierig, kurz nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Es ist einiges schiefgelaufen. Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir nicht auf den Platz bekommen. So ein Spiel darf nicht vorkommen", versuchte es Maximilian Mittelstädt am Samstag (22.02.20) als einer der ersten Herthaner wenige Minuten nach der deftigen Heimpleite. Die ersten Reaktionen nach der Partie hat herthabsc.de zusammengetragen.

Niklas Stark: Das war ein gebrauchter Tag für uns. Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten die drei Punkte unbedingt. Mir ist auch klar, dass man das von außen nicht gesehen hat. Köln ist einfach alles gelungen. Wenn man so früh mit zwei oder drei Treffern hinten liegt, fängt es im Kopf an zu arbeiten. Und wenn man dann nicht den Anschlusstreffer macht, sondern das 4:0 kassiert, dann ist es schwer. Wir haben es spielerisch nicht hinbekommen und die langen Bälle kamen auch nicht an – mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es war einfach ein Scheißspiel und ein gebrauchter Tag. Nichtsdestotrotz müssen wir als Mannschaft jetzt zusammenstehen und zusehen, dass wir das kommende Spiel gewinnen.

Maximilian Mittelstädt: Es ist schwierig, kurz nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Es ist einiges schiefgelaufen. Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir nicht auf den Platz bekommen. Wir haben früh zwei unnötige Gegentore kassiert und haben es dann nicht geschafft, zurückzukommen. Wir müssen dieses Spiel schnell abhaken und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. So ein Spiel darf nicht vorkommen, aber das müssen wir hinter uns lassen. Wir wissen, dass es nicht leicht wird und haben jetzt zwei direkte Duelle vor der Brust. Wir waren nicht frisch, auch nicht im Kopf und haben uns viel mehr vorgenommen. Wir müssen jetzt schnellstmöglich den Schalter umlegen, gut trainieren, die Fehler ansprechen und zu unseren Stärken zurückfinden. Natürlich ist es möglich, mit ihm den Klassenerhalt zu schaffen, er gibt uns viel Energie.

Marius Wolf: Es ist nicht zu erklären, jeder hat gesehen, dass das so absolut nicht geht - bei mir persönlich angefangen bis hin zur gesamten Mannschaft. Wir müssen es nächste Woche unbedingt besser machen, die Zähne zusammenbeißen. Jeder muss bei sich anfangen, aber es geht nur zusammen aus dieser Situation heraus. Gerade in der ersten Halbzeit waren wir nicht wach genug, wir haben nicht stattgefunden. Klar ist ein frühes Gegentor zusätzlich ungünstig, aber das darf nicht ausschlaggebend sein. In der zweiten Halbzeit hatten wir zu Beginn zwei riesen Chancen - steht es da 2:3, kann es vielleicht noch anders ausgehen, so ist es aber am Ende bitter. Für uns geht es seit fünf, sechs Spielen darum, uns da unten in der Tabelle zu behaupten - das wird kommenden Spieltag gegen Düsseldorf nicht einfacher.

(herthabsc/City-Press)

Profis, 23.02.2020
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