Bild: citypress

"Wir fahren nicht chancenlos nach Wolfsburg"

Lukas Klünter und Maximilian Mittelstädt zeigen sich enttäuscht nach der Partie gegen Leipzig, glauben aber weiterhin fest an die eigene Stärke und die Trendwende.

Berlin – Chancen erspielt, ein Spitzenteam mit guten taktischen Vorgaben einiger Waffen beraubt und diesem lange getrotzt – doch am Ende standen unsere Jungs nach 90 Minuten gegen RasenBallsport Leipzig ohne Zählbares auf dem Rasen des Olympiastadions. "Wir sind sehr enttäuscht, dass wir nichts geholt haben, da der Matchplan ja durchaus aufgegangen ist", unterstrich Lukas Klünter. "Wir konnten gut mithalten und hatten Chancen, die wir aber leider nicht genutzt haben. Jeder weiß, dass wir dringend punkten müssen." Die Reaktionen aus unserem Lager fasst herthabsc.de zusammen.

Maximilian Mittelstädt: Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen und haben vor allem in der ersten Halbzeit unseren Plan gut umgesetzt. Die Leipziger haben nicht gewusst, wie sie durchkommen sollen. Wir standen defensiv sicher und hatten auch einige Umschaltmomente. Wir haben es jedoch wieder versäumt, unsere Chancen zu nutzen und sind dann stattdessen durch einen Sonntagsschuss in Rückstand geraten. Das Gegentor hat irgendwie die vergangenen Wochen widergespiegelt. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr den Druck entwickeln können, den wir hätten entwickeln sollen. Dennoch hatten wir Möglichkeiten. Das 0:2 war schließlich ein unnötiges Gegentor, das uns das Genick gebrochen hat. Danach war es gegen so eine Mannschaft wie Leipzig natürlich noch schwieriger. Es bringt unterm Strich nichts – wir können gut verteidigen, gut Fußball spielen, aber wenn wir nicht treffen, können wir nicht erfolgreich sein. Es ist uns nicht erst seit gestern bewusst, in welcher Lage wir stecken. Wir müssen schnellstmöglich punkten und jetzt eine gute Trainingswoche abliefern.

Lukas Klünter: Wir sind sehr enttäuscht, dass wir nichts geholt haben, da der Matchplan ja durchaus aufgegangen ist. Wir konnten gut mithalten und hatten Möglichkeiten, die wir aber leider nicht genutzt haben. Es wird nicht einfacher, aber wir haben phasenweise gesehen, dass wir mit guter Vorbereitung mit solchen Mannschaften mithalten können. Wir fahren deshalb nicht chancenlos nach Wolfsburg, müssen in solchen Partien dann aber eben auch die Tore machen. Wenn der Stein dann einmal ins Rollen kommt, dann werden wir hoffentlich auch wieder regelmäßiger punkten. Wir haben Qualität im Kader, auch in der Breite – aber jeder weiß, dass wir jetzt dringend punkten müssen. Wir müssen jedes Spiel so angehen, als wäre es das letzte.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 21.02.2021
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