Bild: citypress

"Dürfen uns nicht so abkochen lassen"

Alexander Schwolow sprach selbstkritisch über die Heim-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt.

Berlin – Der Rahmen passte, das Ergebnis nicht: Hertha BSC hat das erste Heimspiel der noch jungen Bundesliga-Saison verloren – daran konnten auch die 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die seit Anfang März das erste Mal wieder ins Olympistadion durften, nichts ändern. Nach dem geglückten Auftakt steht nun die erste Saisonniederlage in der Bilanz, auf das Auf folgte das Ab. Den eigenen Auftritt bewerteten die Hauptstädter dabei selbstkritisch. "Die Frankfurter waren uns in der ersten Halbzeit einfach körperlich komplett überlegen. Wir waren im ersten Abschnitt fast wie eine Schülermannschaft – das muss man so hart sagen", äußerte sich Torwart Alexander Schwolow frustriert nach der 1:3 (0:2)-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt. Die Sicht des Schlussmanns hat herthabsc.de zusammengefasst.

Alexander Schwolow: Wir haben die erste Halbzeit verpennt. Die Frankfurter waren uns einfach körperlich komplett überlegen. Wir waren fast wie eine Schülermannschaft – das muss man so hart sagen. In der zweiten Hälfte haben wir uns zumindest nicht mehr so einfach in den Zweikämpfen abkochen lassen. Im zweiten Durchgang haben wir es dann etwas besser gemacht und uns nicht mehr so den Schneid abkaufen lassen. Es lag komplett an uns und wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Die ersten 45 Minuten waren der Knackpunkt. Insgesamt, wenn wir einen Strich drunter ziehen, war es zu wenig. Die Ambitionen sind eher ein positiver Druck. Man hat im vergangenen Spiel gegen Bremen gesehen, was wir können. Aber wir müssen auch verstehen, dass wir uns so nicht abkochen lassen dürfen.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 25.09.2020
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