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"Wir waren nicht konsequent genug"

Maximilian Mittelstädt, Lucas Tousart und Vladimír Darida äußern sich selbstkritisch und enttäuscht zum Spiel gegen Stuttgart.

Berlin – Zweite Heimniederlage im zweiten Spiel – den Samstagnachmittag (17.10.20) gegen den VfB hatten sich die Herthaner anders vorgestellt. Trotz vieler Bemühungen und etlicher Abschlüsse gelang den Hauptstädtern kein Treffer, während die Gäste aus dem 'Ländle' griffiger agierten, zwei Mal jubeln durften und so alle drei Punkte an den Neckar mitnahmen. "Wir waren nicht konsequent genug", brachte Maximilian Mittelstädt die glücklosen 90 Minuten auf den Punkt. "Das ist ärgerlich, da wir diese drei Punkte gebraucht hätten." Die Reaktionen der Blau-Weißen zum Geschehen auf dem Rasen des Olympiastadions hat herthabsc.de gesammelt.

Maximilian Mittelstädt: Wir waren im letzten Drittel zu ungenau, sind oft vor das Tor gekommen, waren dabei aber nicht konsequent genug. Nachdem wir gut ins Spiel gekommen sind, haben wir nach dem Standardgegentor ein wenig den Faden verloren. Nach der Halbzeit hätten wir den Ausgleich machen müssen, aber haben das zweite Gegentor bekommen – das ist ärgerlich, da wir diese drei Punkte gebraucht hätten. Wir konnten uns nicht hundertprozentig auf dieses Spiel vorbereiten. Das darf aber keine Ausrede sein, aber wir hätten trotzdem eine bessere Leistung zeigen müssen. Jetzt gilt es,  den Kopf hochzunehmen und zuversuchen, in Leipzig Punkte zu holen.

Lucas Tousart: Es war ein schwieriges Spiel. Wir waren im ersten Durchgang insgesamt nicht gut, nach der Pause lief es etwas besser – aber wir haben nicht getroffen. Nach dem zweiten Tor für Stuttgart war es dann schwierig, zurückzukommen. Ich bin enttäuscht, wir hatten eine gute Chance, vor unseren Fans zu punkten, die wir nicht nutzen konnten. Jetzt müssen wir die Fehler aufarbeiten und uns gut auf Leipzig vorbereiten, wo uns ein schwieriges, aber auch sehr wichtiges Spiel erwartet.

Vladimir DaridaWir sind sehr enttäuscht, weil wir uns vorgenommen hatten, den ersten Heimsieg zu holen. Ich hatte in den ersten Minuten ein gutes Gefühl, dann haben wir den Gegentreffer kassiert. Danach hat der VfB clever verteidigt, wir hatten zu wenig klare Chancen. In der zweiten Halbzeit sind wir angelaufen, haben viel versucht, aber statt den Ausgleich, fangen wir uns am Ende den zweiten Treffer. Das Spiel schmerzt.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 17.10.2020
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