Bild: citypress

"Für so einen Auftritt gibt es keine Ausreden"

Niklas Stark, Maximilian Mittelstädt und Dodi Lukébakio äußern sich selbstkritisch und enttäuscht über den Auftritt in Bielefeld.

Bielefeld - Nach dem guten ersten Spiel des Kalenderjahres wollten die Herthaner bei Aufsteiger Arminia punktetechnisch nachlegen. Doch der Auftritt auf der ostwestfälischen Alm missglückte, sodass die Labbadia-Elf die Heimreise an die Spree ohne Zähler antreten muss. Nach einer knappen, aber nicht unverdienten Niederlage suchten die Berliner Profis im Austausch mit den Medienanstalten nach Antworten auf das Resultat. "Für so einen Auftritt gibt es bei unseren Ansprüchen keine Ausreden, das ist schwer zu erklären", sagte ein enttäuschter Maximilian Mittelstädt. "Wir müssen mit unserer Qualität einfach insgesamt mehr auf den Platz bekommen." Weitere Reaktionen aus dem blau-weißen Lager hat herthabsc.de zusammengefasst.

Niklas Stark: Es war ein kämpferisch betontes Spiel. Und der Gegner hat in den entscheidenden Situationen den Kampf mehr angenommen als wir. Das müssen wir künftig einfach besser machen. Bielefeld ist gerade auch auf der Alm eine eklig zu bespielende Mannschaft. Wenn wir Gegenwehr bekommen, müssen wir besser mit ihr umgehen und sie annehmen. Daraus müssen wir dringend lernen und die entsprechenden Schlüsse ziehen.

Maximilian Mittelstädt: Wir haben den Kampf nicht richtig angenommen, vielmehr hat Arminia Bielefeld ihn besser angenommen als wir und wollte den Sieg mehr. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Arminia hat viele physisch starke Spieler. Wir haben vorher angesprochen, was uns erwartet, aber trotzdem viele zweite Bälle nicht geholt. Wir müssen mit unserer Qualität einfach insgesamt mehr auf den Platz bekommen. Für so einen Auftritt gibt es bei unseren Ansprüchen keine Ausreden, das ist schwer zu erklären.

Dodi Lukébakio: Wir haben ein schwieriges Spiel erwartet, und so kam es dann auch. In der ersten Halbzeit waren wir ganz ordentlich dabei. Aber wir hätten uns mehr Chancen erspielen müssen, dazu haben wir einige Aktionen nicht richtig zu Ende gespielt. Ohne Tore können wir keine Partie gewinnen. In der zweiten Halbzeit war Bielefeld besser, da kam viel zu wenig von uns. Jetzt stehen wir mit leeren Händen da und können uns nur auf das nächste Spiel in Köln fokussieren.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 10.01.2021
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