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"Bis zum Schluss fokussiert"

Die Stimmen zum 4:0-Auswärtssieg der Herthaner beim 1. FC Köln am Sonntag (29.09.19).

Berlin - Als die Herthaner am Sonntagabend (29.09.19) gegen 20:00 Uhr in der Mixed-Zone des Müngersdorfer Stadions die Fragen der Journalisten beantworteten, hatten sie allen Grund, zufrieden zu sein. Wenige Minuten zuvor hatten die Blau-Weißen den 1. FC Köln mit 4:0 (1:0) geschlagen, auf diese Weise den ersten Auswärtssieg der Saison eingefahren und noch dazu zum ersten Mal überhaupt in der Spielzeit 2019/20 eine Weiße Weste bewahrt. "Über mein Tor freue ich mich sehr, und als Verteidiger natürlich auch darüber, dass wir zu Null gespielt haben", meinte so etwa ein glücklicher Dedryck Boyata, der erneut im Abwehrzentrum zu überzeugen wusste und per Kopf den 4:0-Schlusspunkt setzte. herthabsc.de hat alle Reaktionen zusammengefasst.

Vladimir Darida: Ich sollte als Zehner einen Kölner Innenverteidiger konsequent anlaufen und somit ihr Aufbauspiel stören – das hat gut geklappt. Wir haben immer wieder Lücken gefunden und den Ball in guten Positionen erobert. Bei der Roten Karte wurde ich am Schienbein getroffen und hatte das Gefühl, dass der Platzverweis berechtigt war. Gegen zehn Mann haben wir es dann gut gemacht, waren bis zum Schluss fokussiert und konnten so den Sieg einfahren.

Dedryck Boyata: Wir können sehr zufrieden sein, jeder hat eine gute Leistung abgerufen. Über mein Tor freue ich mich sehr, und als Verteidiger natürlich auch darüber, dass wir zu null gespielt haben (grinst). Ich habe zuletzt sehr hart gearbeitet und das Gefühl, dass ich in Zukunft noch einige zusätzliche Prozente herauskitzeln kann – ich bin noch nicht an meinem Leistungslimit!

Niklas Stark: Wir standen stabil und haben unsere Überzahl ausgenutzt. Wir haben in der zweiten Halbzeit gut nachgelegt, ich bin stolz auf die Mannschaft! Es tut uns sehr gut, dass wir nun zwei Mal in Folge gewonnen haben und jetzt auch endlich mal wieder zu Null gespielt haben. Trotzdem müssen wir die Kirche im Dorf lassen und die Ruhe bewahren. Wir müssen weiter an dem arbeiten, was uns stark macht.

Lukas Klünter: Ein Sieg in der Heimatstadt ist natürlich etwas Besonderes, auch wenn mir ein wenig das Herz blutet, wenn ich den Effzeh in dieser Situation sehe. Der Sieg war aber enorm wichtig für uns, wir hatten ähnlich wie Köln einen gewissen Druck. Gefühlt war das ein Dosenöffner, wir haben das Spiel nach der schwierigen Anfangsphase an uns gerissen und insgesamt sehr professionell agiert. Jeder hat gespürt, dass diese Partie ein Umschaltmoment sein kann. Jetzt möchten wir auf dieser Welle weitersurfen und am kommenden Freitag gegen Düsseldorf nachlegen!

Javairo Dilrosun: Ich bin sehr glücklich über meinen Treffer. Zuletzt habe ich gut gespielt, ohne die Unterstützung von der Mannschaft hätte ich das aber nicht geschafft. Ich will meine Leistung in der gesamten Saison beibehalten und viele Tore und Assists beitragen. Dieser Sieg ist sehr wichtig für uns, mit dem gewonnenen Selbstvertrauen wollen wir auch gegen Düsseldorf punkten.

Vedad Ibisevic: Natürlich ist es nicht alltäglich, dass man direkt nach einer Einwechslung gleich direkt trifft. Ich bin aber immer heiß darauf, Tore zu schießen, mache die Wege – und manchmal hat man dann auch das Glück, dass die Bälle so gut kommen, wie es dieses Mal der Fall war. Das ist natürlich schön für mich, aber viel wichtiger für die Mannschaft. Wir haben uns in den letzten Spielen schwergetan. Eine junge Mannschaft wie unsere steckt so etwas nicht so leicht weg – das hat man gespürt. Die vergangenen Spiele haben gutgetan und können uns wieder auf den richtigen Weg bringen. Wir werden natürlich weiterarbeiten müssen, es ist noch nicht alles perfekt, obwohl es gegen Köln ein verdienter Sieg war. Wir haben mit Düsseldorf jetzt ein Spiel vor der Brust, das kein Selbstläufer wird.

(HerthaBSC/City-Press)

Profis, 29.09.2019
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