Bild: Citypress

"Mehr reden und zusammenhalten!"

Nach der Niederlage in Hoffenheim sprechen Per Skjelred, Lukas Klünter und Davie Selke über das 0:2.

Berlin - Alles gegeben, doch am Ende vergebens: Nach dem 0:2 in Sinsheim bei der TSG Hoffenheim muss Hertha BSC die Heimreise mit leeren Händen antreten. Dabei investierten die personal arg gebeutelten Hauptstädter alles, umso enttäuschter fielen die Reaktionen nach der Partie am 29. Spieltag aus. "Es wäre schön gewesen, wenn wir uns mit einem Punkt belohnt hätten", sagte Lukas Klünter. Alle Stimmen aus der Mixed-Zone hat herthabsc.de zusammengetragen. 

Lukas Klünter: Wir sind schwer in die Partie gekommen, auch weil Hoffenheim extrem viel Druck gemacht und die Bälle gut in die Räume gespielt hat. Nach dem Tor haben wir besser reingefunden und es vernünftig gemacht, auch in der zweiten Halbzeit. Das 0:2 hat uns dann das Genick gebrochen. Als Innenverteidiger habe ich im Training häufiger schon gespielt, im Spiel noch nie. Es wäre schön gewesen, wenn wir uns mit einem Punkt belohnt hätten. Für die Fans, die uns jetzt das fünfte Mal in Folge nicht siegen gesehen haben, ist es hart. Aber wir bedanken uns trotzdem für die Unterstützung und wollen ihnen schnellstmöglich was zurückgeben.

Davie Selke: Für uns alle ist das eine schwierige Phase. Es ist nicht einfach, hier wieder zu stehen und die richtigen Worte zu finden. Keiner fährt jetzt glücklich nach Hause. Ich spüre aber nichts von einer Krise und großer Verunsicherung. Dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen, ist klar, wenn man länger keine Punkt geholt hat. Aber wir haben uns auch hier reingebissen, hätten wir in der Druckphase in der zweiten Halbzeit das 1:1 gemacht, wäre es anders gelaufen, auch wenn Hoffenheims Sieg nicht unverdient war.

Per SkjelbredDie Hoffenheimer waren in der Anfangsphase richtig gut und haben schnell gespielt. Wir standen tief und haben unsere Formation nicht richtig gefunden. Aber nach dem 0:1 hatte ich das Gefühl, dass wir in der Partie drin waren. Danach war es ein Hin und Her. Mit ein bisschen Glück, hätten wir ein Tor schießen können. Es hätte komplett anders kommen können. So ist es natürlich sehr schade. Dann kam noch das 0:2 und so wurde es am Ende dann sehr schwierig. Wir müssen hart arbeiten, die Extrameter machen, mehr reden und mehr zusammenhalten. Wenn man im Leben eine schlechte Phase hat, muss man zusammen kämpfen - so auch im Fußball. Fußball ist für uns alles, wenn eine schlechte Phase kommt, bringt das keinen Spaß.

(herthabsc/City-Press)

Profis, 14.04.2019
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