Bild: herthabsc

Der Platz füllt sich

Am Dienstag (28.03.17) kehrten einige Nationalspieler und angeschlagene Herthaner zurück auf den Schenckendorffplatz.

Berlin – Es werden wieder mehr! Nicht schlagartig, aber Stück für Stück. "Step by Step", wie Pál Dárdai sagt. Waren es am Vortag erst neun Feldspieler, die auf dem Schenkendorffplatz trainierten, wuchs die Gruppe am Dienstag (28.03.17). Vladimir Darida und Peter Pekarik, die am Montag zunächst ausliefen, trainierten mit der Mannschaft sowie auch Julius Kade, Florian Kohls und Mike Owusu. Rune Jarstein und Vedad Ibisevic waren von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt. Für Ibisevic war es eine vorzeitige, freiwillige Rückkehr. "Ich habe Vedad nicht angerufen, er ist von sich aus früher wiedergekommen. So ist er frischer", freut sich Pál Dárdai über die Entscheidung seines Kapitäns. "Dass ich nach einem Spiel abreise, war abgesprochen. Der Trainer möchte im Freundschaftsspiel gegen Albanien jüngere Spieler testen", so der Angreifer, dem das Vorhaben entgegenkommt. "So kann ich mich hier auf das wichtige Spiel am Freitag gegen Hoffenheim vorbereiten", begründet der 32-Jährige seine Entscheidung.

Kalou und Brooks arbeiten individuell

Auch die Gruppe Individualtraining verzeichnete einen Wachstum. John Anthony Brooks und Salomon Kalou kehrten zurück auf den Rasen und arbeiteten mit Ondrej Duda und Alexander Baumjohann abseits der Mannschaft. "Jay hat keine körperlichen Beschwerden, wir müssen jetzt nur noch seinen Infekt ein bisschen ausbügeln", meint Dárdai über seinen Innenverteidiger. "Wenn er am Mittwoch mittrainieren kann, besteht die Möglichkeit, dass er am Freitag spielt", hofft der Coach auf seinen Einsatz. Bei Kalou vertraut er auf dessen eigene Einschätzung: "Ich habe Salomon gesagt, dass er kein unnötiges Risiko eingehen soll. Ich möchte nicht, dass jemand nach 15 Minuten ausgewechselt werden muss", meint Dárdai.

Mittelstädt für Plattenhardt

Nicht auswechseln und auch höchstwahrscheinlich gar nicht erst aufstellen können wird Dárdai Marvin Plattenhardt. "Marvin wird nicht spielen können, das steht zu 99 Prozent fest", meint der Trainer. Eine Alternative steht in Maximilian Mittelstädt aber parat: "Maxi wird wahrscheinlich links spielen", so Dárdai. Der frischgebackene 20-Jährige meldet sich bereit. "Ich habe immer gesagt, dass ich da sein möchte, wenn der Trainer mich braucht", sagt der Berliner. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison springt er auf der linken Seite ein. Bereits gegen Mönchengladbach, Ingolstadt und Dortmund im Pokal spielte der Youngster von Beginn an und rechtfertigte mit seinen starken Leistungen das Vertrauen des Trainers.

(lb/jd)

Profis, 30.11.2020
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