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Doppelschicht für Doppelschicht

Für die Blau-Weißen stehen in dieser Woche zehn Trainingseinheiten, ein Testspiel und ein Vorbereitungsturnier an. Erstmals seit Mitte November trainierte Karim Rekik wieder mit seinen Kollegen.

Berlin – Das wird eine knackige Woche für die Herthaner: Zehn Einheiten stehen in der zweiten Kalenderwoche auf dem Trainingsplan, dazu das Testspiel gegen Arminia Bielefeld am Mittwoch (09.01.19, 14 Uhr) sowie der Telekom Cup am Sonntag (13.01.19) in Düsseldorf. "Wir werden diese Woche akribisch am Gegenpressing arbeiten. Die Einheiten werden sehr intensiv, wir fordern Aggressivität ein und greifen ein, wenn uns was auffällt. Auf dem Trainingsplatz können wir viel coachen", sagte Pál Dárdai am Montagvormittag (07.01.19), nachdem seine Schützlinge die erste dieser Übungseinheiten überstanden hatten. So mancher Trainingskiebitz wird aber seit dem Auftakt am 3. Januar eines gemerkt haben: Der Ball ist bei vielen Übungen dabei. "Die Jungs haben gut gearbeitet und die Ergebnisse von der Leistungsdiagnostik waren in Ordnung. Daher trainieren wir viel mit dem Ball", bestätigt Dárdai.   

Gesagt...

"Wir brauchen diesen Wettkampf, denn Fußball unter Druck ist eine ganze andere Sportart."

Pál Dárdai

Im Vergleich zum Vortag gab es personell eine weitere gute Nachricht: Karim Rekik, der seit Mitte November kein Spiel mehr für den Hauptstadtclub bestritten hat, kehrte ins Teamtraining zurück. "Karim hatte in der Hinrunde eine richtig lange Pause. Er muss jetzt weiter mit uns trainieren, denn er braucht Fitness für sein Spiel", schätzte Pál Dárdai die Situation des Innenverteidigers ein, der sich natürlich über seine Rückkehr freut. "Es war ein großartiges Gefühl, wieder mit den Jungs auf dem Rasen stehen zu können", sagte der 24-Jährige im Anschluss mit einem Lächeln im Gesicht. Valentino Lazaro (Sprunggelenk) und Davie Selke (Wade), die wegen kleiner Blessuren vorsichtshalber pausiert hatten, arbeiteten zu Wochenbeginn individuell. Auch Marko Grujić schuftete abseits mit Athletiktrainer Hendrik Vieth an seinem Comeback. "Es ist schön, dass er wieder auf dem Rasen ist. Aber seine Rückkehr ist frühestens für das Spiel gegen Schalke ein Thema", warnte Coach Dárdai vor einer übertriebenen Erwartungshaltung.

Die Rückkehr Javairô Dilrosun dürfte deutlich eher erfolgen, wenngleich es aktuell keinen neuen Stand gibt. "Wir müssen weiter abwarten", sagte Dárdai mit Blick auf den jungen Niederländer, der weiterhin individuell arbeitet. Derrick Luckassen weilt nach wie vor bei seinem Stammverein in Eindhoven. Marius Gersbeck absolvierte eine Einheit mit Torwarttrainer Zsolt Petry. Bereits am Samstag war Salomon Kalou wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Den Rhythmus finden

Einem Einsatz des Ivorers im Testspiel gegen den Zweitligisten aus Bielefeld, das in zwei Tagen um 14 Uhr auf dem Olympiagelände angepfiffen wird, steht also nichts mehr im Wege. "Einige Spieler sollen 70 Minuten spielen, um den Rhythmus zu finden. Wir brauchen diese Belastung, um beim ersten Pflichtspiel nicht müde zu werden", verriet Dárdai seine Gedankenspiele. "Wir brauchen diesen Wettkampf, denn Fußball unter Druck ist eine ganze andere Sportart."

Beim Telekom Cup absolvieren die Berliner zweimal 45 Minuten, zunächst im Halbfinale (14:10 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach und anschließend im Spiel um Platz 3 oder im Finale gegen Bayern München oder Gastgeber Fortuna Düsseldorf. Bei einem Unentschieden gibt es keine Verlängerung, sondern direkt ein Elfmeterschießen. Den 18. Spieltag – und damit das erste Duell der Rückrunde – bestreitet die Dárdai-Elf am 20. Januar (15.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg. Nur fünf Tage später ist Schalke 04 unter Flutlicht zu Gast im Olympiastadion (25.01.19, 20:30 Uhr).

(fw/City-Press)

Profis, 07.01.2019
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