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Im kleinen Kreis

Mit zwei Torhütern und zehn Feldspielern starteten die Herthaner am Dienstagnachmittag (10.11.20) in die neue Trainingswoche. Trotz verkleinertem Kader ging es intensiv zur Sache.

Berlin – Sie gehören ohne Frage in den Alltag aller Bundesligisten dazu: Die Abstellungsperioden der Nationalspieler. Die Vereinstrainer nehmen dabei eine kleinere Trainingsgruppe für wertvolle Spielminuten ihrer nominierten Akteure auf internationalem Parkett in Kauf. Mittlerweile haben Bruno Labbadia und seine Kollegen ausgereifte Erfahrungen mit diesen Unterbrechungen gemacht. "Diese Vielzahl an Länderspielpausen gelten zwar grundsätzlich für alle Vereine, sind aber in unserer Situation nicht wirklich förderlich, denn wir haben einen Umbruch im Sommer eingeleitet und stecken in der Entwicklung der Mannschaft. Die wird aber nun zum dritten Mal unterbrochen", sagte Bruno Labbadia, eher er auch das Positive aus dieser Situation benannte. "Wir machen das Beste daraus. Wir wünschen uns, dass unsere Jungs den Schwung aus dem Sieg gegen Augsburg in ihre jeweiligen Aufgaben mitnehmen, Spielminuten sammeln und verletzungsfrei zurückkommen", kommentierte der Coach, der somit am Dienstagnachmittag (10.11.20) bei der ersten Einheit der 46. Kalenderwoche nur zehn Feldspieler sowie zwei Torhüter auf dem Schenckendorffplatz begrüßen konnte.

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Rubrik 10.11.2020
Training am 10.11.20

Pressen, umschalten, Tore schießen

Neben den zwölf abwesenden Nationalspielern um Rune Jarstein, Niklas Stark & Co. verpassten auch die verletzten Jhon Córdoba (Bänderverletzung im linken Sprunggelenk) und Lucas Tousart (Kniereizung) sowie der sich in Quarantäne befindende Jordan Torunarigha das Auftakttraining. Der restliche verfügbare Kader kam nach einem athletischen Warm-Up unter der Leitung von Günter Kern in den Genuss, ausführlich mit dem runden Spielgerät zu arbeiten. Nach unterschiedlichen Passübungen standen Über- und Unterzahlsituationen, Umschaltspiel sowie das Offensivpressing im Vordergrund. Coach Labbadia und sein Trainerteam nahmen immer wieder kleine Verbesserungen vor und suchten den direkten Dialog zu ihren Schützlingen. Die Anweisungen fruchteten: Knackige Zweikämpfe, ansehnliche Umschaltsituationen und zahlreiche Tore waren in kurzweiligen Spielformen die Folge.  

Zum Abschluss der rund 90-minütigen Einheit übten noch einige Akteure um Maximilian Mittelstädt, Jessic Ngankam und Mathew Leckie Flanken mit anschließenden Torabschluss, ehe bei zunehmender Dunkelheit die erste Einheit der Woche beendet war. In den kommenden drei Tagen trainieren die Blau-Weißen täglich doppelt auf dem Olympiagelände, ehe die Herthaner sich über ein freies Wochenende freuen dürfen.  

(sj/City-Press)

Profis, 10.11.2020
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