Bild: citypress

Brandenburg-Spieltag

Am Samstag (08.02.20) beim Heimspiel gegen Mainz 05 standen die Fans aus Berlins Nachbar-Bundesland im Mittelpunkt.

Berlin – Aus Neuruppin, Strausberg oder Ludwigsfelde, aus Jüterborg, Senftenberg oder aus Werder an der Havel machen sie sich auf die Reise, um ihren Herzensverein live erleben zu können. Beim Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 standen die Fans aus dem Berliner Umland mal wieder im Mittelpunkt. Insgesamt 22 Städte aus Brandenburg sind Partnerstädte von Hertha BSC. Zum 'Brandenburg-Spieltag' durfte auch der Nachwuchs aus der Partnerstädten ran: Die Fahnenkinder schwenkten kurz vor Anpfiff die Fahnen mit den Stadtwappen ihrer Heimat und trugen den 'Bezirks-Pullover' Brandenburg, die Einlaufkinder kamen aus Wittenberg. Die Botschafter der Partnerstädte sowie sie Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen aus der Mark lud Hertha BSC auch ein, sie verfolgten das Spiel von der Haupttribüne.

Auch die 'Bezirks-Wette' drehte sich um ein Projekt aus dem Nachbarland Berlins. Mit jedem verkauften 'Bezirks-Ticket' spendete Hertha BSC zehn Euro an den 'Tierschutzverein Tierheim Falkensee und Umgebung e.V.' in der Brandenburger Gemeinde Dallgow-Döberitz. Das Tierheim Falkensee bietet vor allem Fundtieren, aber auch Abgabetieren ein vorübergehendes Zuhause. Dabei ist die Vermittlung der Vierbeiner in liebevolle und verantwortungsbewusste Hände das wichtigste Ziel des Tierheims. Neben Urlaubsbetreuung für Kleintiere stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzigen wie auch künftigen Tierhaltern mit Rat und Tat zur Seite.

Engagement und Unterstützung seit 2003

Seit mittlerweile mehr als 16 Jahren findet die Verbundenheit des Hauptstadtclubs mit seinem Brandenburger Umland Ausdruck im Projekt 'HERTHA hautnah'. Ziel des Projektes ist es, den Zusammenhalt zwischen den Berlinern und den unmittelbaren Nachbarn nachhaltig zu fördern und zu stärken.

2003 wurde Neuruppin zur ersten Partnerstadt von Hertha BSC ernannt. 21 weitere folgten seither. Mittlerweile gehören auch 13 Partnerschulen zu dem Projekt. Sehr erfolgreich stellen die Partnerstädte seit Jahren am Spieltag die Balljungen und -mädchen. Auch die Entsendung von Einlaufkindern funktioniert stets bestens. Seit jeher arbeitet der Verein mit den Städten zusammen, organisiert etwa Freundschaftsspiele in Brandenburg oder Besuche in den Trainingslagern, ist bei Stadtfesten vor Ort oder unterstützt Schulprojekte.

Regelmäßig hospitieren Jugendtrainer und -leiter aus den Partnerstädten beim Hauptstadtclub, in den Städten gibt es weitere Trainerseminare. Außerdem erhalten die Partnerstädte die Möglichkeit, sich im Rahmen der Heimspiele oder bei Fanfesten der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei den regelmäßig veranstalten Treffen der Hertha-Offiziellen mit den Botschaftern und Bürgermeistern der Städte sowie den Schulleitern der Partnerschulen wird 'HERTHA hautnah' ständig mit neuen Ideen und Projekten erweitert.

Hertha BSC bedankt sich bei allen Brandenburgern und Brandenburgerinnen für ihr Engagement und setzt auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit!

(lb/City-Press)

Fans aus Werder
Bild: herthabsc
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