Bild: herthabsc

Ein bisschen Normalität trotz schlimmer Krankheit

Auch 2019 gab es wieder einen Adventskalender der besonderen Art. Mit der Aktion 'Herthaner helfen' erfüllten wir 24 große und kleine Herzenswünsche.

Berlin - Es ist mittlerweile schon zur Tradition geworden, dass Hertha BSC die Weihnachtsfeier der Kinderonkologie des HELIOS-Klinikums in Buch besucht. Zum dritten Mal in Folge waren die blau-weißen Weihnachtsengel dabei, um zusammen mit den kranken Kindern und deren Familien das Weihnachtsfest trotz der schlimmen Krankheit zu feiern. Per Skjelbred, Pascal Köpke, Physiotherapeut David de Mel und Herthinho spielten und redeten mit den Kindern, schrieben Autogramme und besuchten auch die Kinder, die ihre Zimmer nicht verlassen konnten und verteilten Weihnachtsgeschenke. Auch vom Fanclub fans@hertha gab es Geschenktüten.

Außerdem überreichte der Hauptstadtclub auf der von Kolibri e.V. organisierten Weihnachtsfeier, mit dem Hertha BSC seit 2017 eng zusammenarbeitet, eine Spende im Wert von 3000 Euro. Mit diesen soll der Fitnessraum für die großen Kinder und Jugendlichen der Kinderklinik neu eingerichtet werden. „Die Idee kommt von unserem Physiotherapeuten Robert, sie ist ganz einfach: die Kids sollen sich bewegen, das Bett verlassen können und beim Sport wieder ein wenig Normalität aufkommen lassen“, erklärt Andreas Landgraf von kolibri e.V., der diesen Wunsch einreichte. Eine weitere Geldspende übergaben Köpke und ‚Schelle‘ im Namen der Mannschaft. Diese soll dabei helfen, dem 13-jährigen Hawal, der unheilbar an Krebs erkrankt ist, noch einmal eine Reise in seine irakische Heimat zu ermöglichen. „Wir arbeiten jetzt schon im dritten Jahr intensiv mit Hertha BSC zusammen. Neben den regelmäßigen Stadionbesuchen und gemeinsamen Kochevents auf der Station ist der Besuch der Herthaner auf der Weihnachtsfeier hier auf der Station fester Bestandteil des Jahreskalenders. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie diese Momente den Kindern Kraft und Ablenkung geben“, freute sich Landgraf. Auch Per Skjelbred war gerührt: „Der Besuch hier war wirklich bewegend. Als Familienvater gehen mir die Schicksale der Familien und Kinder sehr nah. Ich wünsche allen kleinen Patienten, dass sie schnell gesund werden“, so Herthas Nummer 3.
 
Einen ‚Zum Glück Berliner‘-Award erhielt Physiotherapeut Robert, der auch die Idee für den Fitnessraum hatte und viel für die jungen Patienten macht. „Er ist ein ganz toller Typ“, so Landgraf.

(lb/HerthaBSC)

Soziales, 07.02.2020
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