Das Berliner Olympiastadion

Bild: herthabsc

Das Olympiastadion 1936

Im Mai 1931 vergab das IOC in Lausanne die Olympischen Spiele 1936 nach Berlin. 1934 begannen die Bauarbeiten nach Entwürfen Werner Marchs, die dieser 1933 auf Drängen der Nationalsozialisten überarbeitet und u.a. um den Aufmarschplatz Maifeld und die Waldbühne erweitert hatte.

Für die Fußball-WM 1974 wurden in den Jahren 1972 und 1973 26.000 Plätze auf dem Oberring überdacht. Das Dach entwarfen die Architekten Prof. Friedrich-Wilhelm Krahe und Kurt Dübbers.

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Das Olympiastadion mit Dach und Flutlichmasten

Flutlichttürme kamen 1965

Schon 1965 bis 1967 entstanden außerhalb des Stadions vier 97,5 m hohe Flutlichttürme, die die Silhouette des Stadions maßgeblich veränderten. Zuschauerblöcke und Spielfeld wurden 1968 durch Plexiglaszäune getrennt.

Mit dem Abzug der Allierten und der Bewerbung Berlins um die Olympischen Spiele 2000 begann 1993 das Nachdenken über die Zukunft des maroden und nicht mehr zeitgemäßen Stadions.

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Das fertige Olympiastadion bei der Wiedereöffnung

Umbau beginnt

Stützkonstruktionen reparierten notdürftig den Zerfall. Im Mai 1998 beschloss der Senat die denkmalgerechte Sanierung. Die Planungsgemeinschaft gmp'p, bestehend aus dem Hamburger Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner (gmp), dem Berliner Ingenieurbüro Krebs und Kiefer, der I'RW AG sowie dem ibb Ingenieurbüro Professor Burkhardt gewann im Dezember 1998 den dafür ausgeschriebenen Wettbewerb.  Der Startschuss für den Umbau durch die Walter Bau AG fiel am 3. Juli 2000 im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder, dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen und Stadtentwicklungssenator Peter Strieder.

Am 31. Juli 2004 wurde das "neue" Olympiastadion feierlich eröffnet.

Alles  zum Olympiastadion auf www.olympiastadion-berlin.de

Olympiastadion, 08.03.2017
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