Bild: citypress

"Intensiver als erwartet“

Wie das wohl so ist, als A-Jugendlicher mit ins Trainingslager der Profis zu fahren? Wir haben Maxi Mittelstädt und Nils Körber gefragt.

Belek/Berlin - Maximilian Mittelstädt und Nils-Jonathan Körber. Einer auf der linken Seite zuhause, der andere im Tor. Ansonsten: beides nette Jungs, beide A-Jugendliche, beide in der zwölften Klasse an der Poelchau-Schule, beide das Abitur im kommenden Schuljahr vor und eine Woche Profitrainingslager in Belek hinter sich.

herthabsc.de: Jungs, eine Woche Belek ist rum! Bei Nils dürfte es durch die Verletzung von Marius Gersbeck relativ klar gewesen sein, dass er mit den Profis ins Trainingslager darf. Wann wurde es dir gesagt, Maxi?
Maxi Mittelstädt: Ich habe es am Donnerstag, zwei Tage vor Abflug, erfahren.

herthabsc.de: Hat euch etwas besonders überrascht?
Nils-Jonathan Körber: Obwohl ich schon in Berlin mittrainiert habe, immer wieder die Offenheit der Mannschaft! Man glaubt, dass die mit den jungen Spielern erstmal anders umgehen, aber wir wurden schnell und super aufgenommen.
Mittelstädt: Gut war vor allem die Hilfe der erfahrenen Spieler – uns wurde sofort beim Training unter die Arme gegriffen. Es gab Tipps bei misslungenen Aktionen, aber auch Lob.

herthabsc.de: Und das Training selbst?
Körber: Das war intensiver als erwartet!

herthabsc.de: Wo liegt denn der größte Unterschied zum Jugendfußball?
Körber: Sicherlich im allgemeinen Spieltempo. Das ist sehr viel höher, genauso wie die Athletik. Dazu kommt das Auftreten, dieser Siegeswille in jedem kleinen Trainingsspiel, die Härte in jedem Zweikampf. Das ist schon ein deutlicher Unterschied zur A-Jugend.

herthabsc.de: Wie geht es für euch in Berlin weiter?
Mittelstädt: Ich bin ja noch im jüngeren Jahrgang der U19. Also wird da auch mein Fokus liegen.
Körber: Natürlich auch die U19, ab und an in der U23 und besonders gern öfter oben mittrainieren.

(ph/City-Press)

Teams, 16.01.2018
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