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„Ich freue mich auf die Ostkurve!“

Herthas Neuzugang Peter Pekarik (25) im Interview über seinen Wechsel zu Hertha BSC, seinen Trainer, die Fans, seine Erwartungen und Ziele in Berlin.

Herthas Neuzugang Peter Pekarik (25) im Interview über seinen Wechsel zu Hertha BSC, seinen Trainer, die Fans, seine Erwartungen und Ziele in Berlin

Berlin - „Peter Pekarik ist eine richtig gute Verstärkung für uns“, freute sich Herthas Cheftrainer Jos Luhukay als alles in trockenen Tüchern war am 31. August, dem letzten Tag der diesjährigen Sommer-Transferperiode. „Er wird unsere rechte Seite in der Viererkette dicht machen! Ich bin sehr zufrieden, dass unserem Management dieser Transfer gelungen ist.“ Am Mittwoch, 12. September, wird Peter Pekarik nach seinen beiden Länderspielen mit der Slowakei gegen Litauen und Liechtenstein in Berlin eintreffen und am Nachmittag erstmals mit seinem neuen Team trainieren. Herthabsc.de telefonierte mit dem Neu-Herthaner, der sich in Bratislava auf das Länderspiel gegen Liechtenstein vorbereitete, stellte ihm 11 Fragen.

herthabsc.de: Willkommen bei Hertha BSC, was waren die Gründe, warum du unbedingt nach Berlin wolltest?
Peter Pekarik: „Ich hatte in der Tat einige Anfragen von diversen Klubs. Aber zum einen haben mich die Gespräche mit Michael Preetz und Jos Luhukay sehr beeindruckt, zum anderen ist Hertha BSC ein großer Klub mit reichhaltiger Geschichte im deutschen Fußball. Das Ziel, in die Bundesliga mit der Hertha zurückzukehren, hat mich enorm gereizt. Das ist total motivierend, das zu schaffen!“

herthabsc.de: Warum der freiwillige Gang in die Zweite Liga?
Peter Pekarik: „Die Zweite Liga in Deutschland ist extrem spannend. Der Konkurrenzkampf der Klubs, die in die Bundesliga wollen, ist sehr hoch. Auch das hat mich gereizt, diesen Fight anzunehmen. Das wird hart, aber ich komme in eine sehr gute Mannschaft mit sehr guten Ambitionen und Chancen.“

herthabsc.de: Was wusstest Du von Hertha BSC?
Peter Pekarik: „Dass Hertha BSC ein absoluter Traditionsverein ist, der zu den Klubs gehört, die einfach in die Bundesliga gehören. Hertha hat internationale Geschichte, Champions League gespielt, war immer und immer wieder im Uefa-Cup. Dazu dann dieses gigantische Olympiastadion, dessen Atmosphäre ich schon zu meiner Wolfsburger Zeit genießen konnte. Ich weiß, dass Hertha ein großer Klub ist mit 30000 Mitgliedern und tollen Fans.“

herthabsc.de: Wie schätzt du deinen neuen Trainer Jos Luhukay ein?
Peter Pekarik: „Ich kenne den Coach aus seiner Zeit in Augsburg. Ich weiß, dass er ein sehr ehrgeiziger, ambitionierter Trainer ist, der ein klares Konzept hat und fußballerisch mit allen Wassern gewaschen ist. Ich hörte, dass er immer das Beste will für den einzelnen Spieler wie auch für das gesamte Team. Das gefällt mir!“

herthabsc.de: Was sind deine Ziele bei Hertha BSC?
Peter Pekarik: „Da gibt es nur ein einziges – den Aufstieg! Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass dies gelingt!“

herthabsc.de: Wen kennst du aus der Mannschaft?
Peter Pekarik: „Ich kenne schon einige Spieler. Roman Hubnik zum Beispiel kenne ich sehr gut und schätze ihn als Mensch und als Kicker. Und ein paar andere noch, man läuft sich im deutschen Fußball auf den Plätzen ja des Öfteren über den Weg!“

herthabsc.de: Was findest du Berlin?
Peter Pekarik: „Eine wunderbare Stadt, in der es viele reizvolle Dinge zu entdecken gibt. Mit meiner Verlobten Lujza war ich oft privat in Berlin, wir mochten es immer sehr. Außerdem spielt ein sehr guter Freund in der Stadt – Adam Nemec ist ja seit dieser Saison in Köpenick.“

herthabsc.de: Wie ist Peter Pekarik privat, was mag er, was mag er nicht?
Peter Pekarik: „Am liebsten verbringe ich meine Freizeit mit Lujza, wir entdecken gern gemeinsam all die Dinge, die so eine Stadt wie Berlin bietet. Wir gehen gern ins Kino, wir lieben gutes Essen! Ich gehe gern zum Eishockey, deswegen werden die Eisbären auch mal besucht werden! Bowling finde ich Klasse und Cartfahren. Was ich gar nicht mag, dass Falschheit und Oberflächlichkeit – ich bin ehrlich, gerade heraus, das erwarte ich auch von meinen Mitmenschen!!

herthabsc.de: Hertha BSC hat eine sensationelle Fangemeinde, die „Ostkurve“ im Olympiastadion ist legendär – freust du dich die Fans im Rücken und nicht mehr gegen dich zu haben.
Peter Pekarik: „Es stimmt, die Ostkurve ist eine Wand, gegen die man als Gastmannschaft erst mal ankommen muss! Ich freue mich sehr, die Herthafans zu erleben, für sie zu spielen. Sie wissen, wie man eine einzigartige Fußballatmosphäre in ein Stadion zaubert – das ist absolut beeindruckend!“

herthabsc.de: Freust du dich, dass du nicht mehr mit Medizinbällen trainieren musst?
Peter Pekarik (lacht): „Also die Magath-Vorbereitung ist schon legendär. Aber ich bin froh, dass ich sie mitgemacht habe, denn wer bei ihm trainiert ist richtig gut in Schuss. Davon wird Hertha profitieren, da bin ich sicher. Aber, um auf die Frage zurück zu kommen, ja, ich bin froh, dass ich diese schweren Dinger nicht mehr schleppen muss. Jedenfalls hoffentlich nicht...“

Teams, 16.01.2018
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