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Später Sieg über den FC St. Pauli

Joker Ben Sahar erlöst die Herthaner fünf Minuten vor dem Ende per Kopf.

Berlin - Am 14. Spieltag empfing Hertha BSC den FC St. Pauli im Olympiastadion. Im Montagabendspiel (19.11.12) siegten die Schützlinge von Trainer Jos Luhukay durch das späte Jokertor von Ben Sahar knapp, aber verdient mit 1:0 (0:0)und stellten damit einen neuen Vereinsrekord seit Einführung der eingleisigen zweiten Liga auf: Zwölf Spiele ohne Niederlage in Serie.

Nach seiner überstandenen Blessur rückte Fabian Holland für Felix Bastians wieder auf die linke Seite der Viererabwehrkette, John Anthony Brooks wurde ebenfalls rechtzeitig fit und besetzte die Innenverteidigerposition neben Fabian Lustenberger. Darüber hinaus sah Trainer Jos Luhukay keinen Grund seine in Sandhausen so erfolgreiche Elf zu verändern. Auf Seiten der Gäste aus Hamburg gab es ein Wiedersehen mit Ex-Herthaner Florian Kringe. Zu Beginn gedachten die knapp 40.000 Zuschauern mit einer Gedenkminute dem in der Vorwoche gestorbenen Ex-Herthaner Alex Alves. Die Blau-Weißen liefen darüber hinaus mit einem Trauerflor auf.

Gedenkminute und Trauerflor für Alex Alves


Beide Mannschaften begannen engagiert, suchten früh den Weg nach vorne, fanden jedoch gleichzeitig wenig Mittel gegen die jeweiligen Defensivreihen. Die Hanseaten hatten dabei die erste Gelegenheit, nach Flanke von links probierte es Fin Bartels mit einem Kopfball aus zehn Metern, der für Thomas Kraft jedoch nicht zum Problem wurde (6.). Ronny war der Ausgangspunkt für Herthas erste Chance. Eine Freistoßflanke von der rechten Außenlinie landete am langen Pfosten bei Peer Kluge, der den Ball jedoch nicht mehr entscheidend aufs Tor bekam (16.). Gefährlicher wurde es da für das Gehäuse von Philipp Tschauner bei einem abgefälschten Schuss von Marcel Ndjeng, den Paulis Keeper gerade noch an den Pfosten lenkte (25.).

Die Gäste standen Mitte der ersten Halbzeit tiefer und lauerten auf Konter. Wenn es gefährlich wurde, war meist ein ruhender Ball von Ronny die Quelle. Einen Freistoß aus dem Mittelkreis verlängerte Peter Niemeyer in Richtung Tor, doch Tschauner war auf dem Posten (34.). Doch auch die Hamburger hatten ihre Chance bei Standards. Sebastian Schachten zwang Thomas Kraft nach einer Freistoßflanke per Kopf zu einer starken Parade (41.). Ebenfalls per Kopf hätte Ramos nach Flanken von Schulz (42.) und Holland (43.) kurz hintereinander die Führung erzielen können, doch beide Male fischte Tschauner die guten Kopfbälle des Kolumbianers aus dem rechten Eck. So blieb es zur Pause torlos.

Sahar erlöst Hertha spät


Die Herthaner machten nach dem Seitenwechsel gleich dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Am Ende eines schönen Schnellangriffs landete der Ball halbrechts bei Ndjeng, doch wieder war es Tschauner, der den Rückstand mit einer Fußabwehr verhinderte (48.). Kurz darauf schickte Kluge Ramos steil der sich im Laufduell über die linke Seite durchsetzte, in der Mitte aber keinen Abnehmer fand (50.). Auch die Gäste blieben ihrer Konterstrategie treu, Akaki Gogia musste im Nachfassen von Thomas Kraft vom Ball getrennt werden (51.). Dann wurde es wieder auf der anderen Seite brandgefährlich. Ein Freistoß von Ronny aus 17 Metern wurde zur Ecke abgefälscht, in dessen Anschluss Niemeyers Kopfball von Gogia gerade noch von der Torlinie geköpft wurde (61.).

In der Folge ging ein wenig die Genauigkeit im Spiel der Herthaner verloren. Trainer Jos Luhukay reagierte und brachte mit Ben Sahar und Sandro Wagner für Kluge und Schulz frisches Offensivpersonal, nachdem zuvor bereits Felix Bastians Holland ersetzt hatte. Die Herthaner setzten alles daran, doch noch zum Siegtreffer zu kommen, doch die Hanseaten verteidigten mit viel Einsatz. Spät wurden die Blau-Weißen für ihren Einsatz belohnt. Peter Pekarik flankte vom rechten Strafraumeck in Richtung langen Pfosten, wo Joker Ben Sahar zum viel umjubelten 1:0 einköpfte (85.).

Vorlagengeber Pekarik rettet auf der Linie


Doch die Paulianer warfen noch einmal alles nach vorne. Einen Schuss von Kringe lenkte Kraft zur Ecke, in dessen Anschluss Pekarik den Ball von Schachten von der Linie schlagen musste und somit den Sieg sicherte. Am kommenden Sonntag (25.11.12) reist die Luhukay-Truppe nun zum FC Erzgebirge Aue.

Das Spiel in Bildern
Rubrik 20.11.2012
Hertha BSC - FC St. Pauli

Berlin - Am 14. Spieltag empfing Hertha BSC den FC St. Pauli im Olympiastadion. Im Montagabendspiel (19.11.12) siegten die Schützlinge von Trainer Jos Luhukay durch das späte Jokertor von Ben Sahar knapp, aber verdient mit 1:0 (0:0)und stellten damit einen neuen Vereinsrekord seit Einführung der eingleisigen zweiten Liga auf: Zwölf Spiele ohne Niederlage in Serie.

Nach seiner überstandenen Blessur rückte Fabian Holland für Felix Bastians wieder auf die linke Seite der Viererabwehrkette, John Anthony Brooks wurde ebenfalls rechtzeitig fit und besetzte die Innenverteidigerposition neben Fabian Lustenberger. Darüber hinaus sah Trainer Jos Luhukay keinen Grund seine in Sandhausen so erfolgreiche Elf zu verändern. Auf Seiten der Gäste aus Hamburg gab es ein Wiedersehen mit Ex-Herthaner Florian Kringe. Zu Beginn gedachten die knapp 40.000 Zuschauern mit einer Gedenkminute dem in der Vorwoche gestorbenen Ex-Herthaner Alex Alves. Die Blau-Weißen liefen darüber hinaus mit einem Trauerflor auf.

Gedenkminute und Trauerflor für Alex Alves


Beide Mannschaften begannen engagiert, suchten früh den Weg nach vorne, fanden jedoch gleichzeitig wenig Mittel gegen die jeweiligen Defensivreihen. Die Hanseaten hatten dabei die erste Gelegenheit, nach Flanke von links probierte es Fin Bartels mit einem Kopfball aus zehn Metern, der für Thomas Kraft jedoch nicht zum Problem wurde (6.). Ronny war der Ausgangspunkt für Herthas erste Chance. Eine Freistoßflanke von der rechten Außenlinie landete am langen Pfosten bei Peer Kluge, der den Ball jedoch nicht mehr entscheidend aufs Tor bekam (16.). Gefährlicher wurde es da für das Gehäuse von Philipp Tschauner bei einem abgefälschten Schuss von Marcel Ndjeng, den Paulis Keeper gerade noch an den Pfosten lenkte (25.).

Die Gäste standen Mitte der ersten Halbzeit tiefer und lauerten auf Konter. Wenn es gefährlich wurde, war meist ein ruhender Ball von Ronny die Quelle. Einen Freistoß aus dem Mittelkreis verlängerte Peter Niemeyer in Richtung Tor, doch Tschauner war auf dem Posten (34.). Doch auch die Hamburger hatten ihre Chance bei Standards. Sebastian Schachten zwang Thomas Kraft nach einer Freistoßflanke per Kopf zu einer starken Parade (41.). Ebenfalls per Kopf hätte Ramos nach Flanken von Schulz (42.) und Holland (43.) kurz hintereinander die Führung erzielen können, doch beide Male fischte Tschauner die guten Kopfbälle des Kolumbianers aus dem rechten Eck. So blieb es zur Pause torlos.

Sahar erlöst Hertha spät


Die Herthaner machten nach dem Seitenwechsel gleich dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Am Ende eines schönen Schnellangriffs landete der Ball halbrechts bei Ndjeng, doch wieder war es Tschauner, der den Rückstand mit einer Fußabwehr verhinderte (48.). Kurz darauf schickte Kluge Ramos steil der sich im Laufduell über die linke Seite durchsetzte, in der Mitte aber keinen Abnehmer fand (50.). Auch die Gäste blieben ihrer Konterstrategie treu, Akaki Gogia musste im Nachfassen von Thomas Kraft vom Ball getrennt werden (51.). Dann wurde es wieder auf der anderen Seite brandgefährlich. Ein Freistoß von Ronny aus 17 Metern wurde zur Ecke abgefälscht, in dessen Anschluss Niemeyers Kopfball von Gogia gerade noch von der Torlinie geköpft wurde (61.).

In der Folge ging ein wenig die Genauigkeit im Spiel der Herthaner verloren. Trainer Jos Luhukay reagierte und brachte mit Ben Sahar und Sandro Wagner für Kluge und Schulz frisches Offensivpersonal, nachdem zuvor bereits Felix Bastians Holland ersetzt hatte. Die Herthaner setzten alles daran, doch noch zum Siegtreffer zu kommen, doch die Hanseaten verteidigten mit viel Einsatz. Spät wurden die Blau-Weißen für ihren Einsatz belohnt. Peter Pekarik flankte vom rechten Strafraumeck in Richtung langen Pfosten, wo Joker Ben Sahar zum viel umjubelten 1:0 einköpfte (85.).

Vorlagengeber Pekarik rettet auf der Linie


Doch die Paulianer warfen noch einmal alles nach vorne. Einen Schuss von Kringe lenkte Kraft zur Ecke, in dessen Anschluss Pekarik den Ball von Schachten von der Linie schlagen musste und somit den Sieg sicherte. Am kommenden Sonntag (25.11.12) reist die Luhukay-Truppe nun zum FC Erzgebirge Aue.

Teams, 16.01.2018
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