Bild: citypress

Hertha BSC verliert in Dresden mit 0:1

Die Blau-Weißen müssen bei Dynamo Dresden eine knappe Niederlage hinnehmen.

Dresden - Am 24. Spieltag musste Hertha BSC die erste Niederlage seit dem zweiten Spieltag hinnehmen. Am Samstag (02.03.13) unterlagen die Herthaner bei Dynamo Dresden mit 0:1 (0:1).

Kurzfristig musste Trainer Jos Luhukay seine Startelf in Dresden umbauen. Für Marcel Ndjeng (Verdacht auf Muskalefaserriss) und Ronny (muskuläre Probleme) begannen Pierre-Michel Lasogga und Sandro Wagner. Zudem übernahm Levan Kobiashvili für Holland hinten links in der Abwehrreihe. Änis Ben-Hatira rückte nach überstandener Grippe wieder in den Kader und nahm zunächst auf der Bank Platz. Dresdens Trainer Peter Pacult schickte dieselbe Elf auf den Rasen, die am vorangegangenen Spieltag den 1:1-Auswärtspunkt beim FC Ingolstadt geholt hatte.

Die Bilder zum Spiel
Rubrik 03.03.2013
Dynamo Dresden - Hertha BSC

Muntere Anfangsphase

Es entwickelte sich in der Anfangsphase ein munteres Spiel. Nach sechs Minuten bediente Lasogga halbrechts im Strafraum Adrian Ramos, dessen Schuss jedoch von Dynamos Keeper Benjamin Kirsten zur Ecke ablenkte. Die Direktabnahme im Anschluss von Levan Kobiashvili aus der Distanz flog deutlich links vorbei. Die Gastgeber suchten ebenfalls den Weg nach vorne. Bei einem langen Ball auf Cristian Fiel, der bereits früh für den angeschlagenen Savic eingewechselt worden war, war Hertha-Keeper Thomas Kraft aufmerksam und schneller am Ball (12.). Kurz darauf zog Kapitän Niemeyer einmal aus knapp 20 Metern ab, zielte allerdings ebenso rechts vorbei (16.), wie wenig später Lynel Kitambala nach einem Laufduell mit Brooks auf der Gegenseite (22.).

Mitte der ersten Halbzeit hatten die Hausherren etwas mehr von der Partie - die Herthaner hatten ein wenig Glück als eine Flanke von Sebastian Schuppen vom Strafraumeck an Freund und Feind vorbei durch den Fünfmeterraum ins Toraus flog (27.). Dann stand Dynamos Angreifer Michael Poté im Mittelpunkt. Zunächst verhinderte der Stürmer auf der eigenen Torlinie gegen den für einen Freistoß aufgerückten John Anthony Brooks  einen Rückstand (35.) und setzte dann ebenfalls nach einer Freistoßflanke auf der Gegenseite Lasogga unter Druck, sodass dem per Kopf ein Eigentor zum 1:0 für die Gastgeber unterlief (38.). Bis zur Pause war das Spiel beider Seiten gerade bei langen Bällen durch viele kleine Ungenauigkeiten geprägt, sodass die Blau-Weißen mit dem 0:1 in die Kabine gingen.

Herthaner in der Offensive mit zu wenig Durchschlagskraft


Die Herthaner kehrten unverändert auf den Rasen zurück, die erste Gelegenheit hatte jedoch Kitambala für die Gastgeber, doch erneut reagierte Kraft gut (47.). In einem besonders im Mittelfeld intensiven Spiel mit vielen Zweikämpfen fehlte den Berlinern die zündende Idee für ihr Spiel nach vorne. Nach einer Stunde landete der Ball nach einer Dresdner Flanke im Rückraum bei Tobias Kempe, doch der beförderte den Ball weit am Tor vorbei (60.). Enger war es bei Kitambalas Kopfball, der kurz darauf am linken Winkel vorbei strich. Trainer Luhukay reagierte und brachte Änis Ben-Hatira und Ronny für Schulz und Wagner.

Und die beiden Joker hätten um ein Haar für den Ausgleich gesorgt. Ein weiter Ball von Ronny landete halblinks bei Ben-Hatira, doch der Direktschuss aus vollem Lauf ging am kurzen Eck vorbei (71.). Gegen nun immer offensiver werdende Herthaner boten sich den Hausherren Räum für Konter. Bei einem Schuss von Poté ging Kraft mit beiden Fäusten auf Nummer sicher (77.) und auch beim Kopfball des Dresdner Angreifers eine Minute später stand der Herthaner goldrichtig. In den letzten Minuten warfen die Herthaner noch einmal alles nach vorne, brachten mit Alfredo Morales für Peter Niemeyer eine weitere frische Kraft, doch richtig gefährlich vors Tor kamen die Schützlinge von Trainer Jos Luhukay nicht mehr.

Beginn einer neuen Serien mit dem Duisburg-Heimspiel?


Lasogga brachte den Ball zwar noch im Dresdner Tor unter, doch Schiedsrichter Weiner hatte zuvor ein Foul gesehen (86.). In der Schlussphase köpfte Brooks nach einer Ecke den Ball noch über das Tor, doch auch dieser Treffer hätte nicht gezählt, da der Ball bereits vorher im Toraus gewesen war. Damit endete Herthas Serie von 21 Spielen ohne Niederlage. Am Sonntag in einer Woche haben die Blau-Weißen im Heimspiel gegen den MSV Duisburg die Möglichkeit, mit einer neuen Serie uu beginnen.

Teams, 16.01.2018
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