Bild: citypress

0:2-Niederlage gegen Freiburg

Herthaner unterliegen effizienten Gästen bei Pál Dárdais Heimpremiere als Trainer.

Berlin - Hertha BSC musste sich bei der Heimpremiere von Neu-Trainer Pál Dárdai am Sonntag (15.02.15) geschlagen geben. Die Herthaner unterlagen dem SC Freiburg mit 0:2 (0:1). Zwei Änderungen nahm Pál Dárdai in der Startelf im Vergleich zur Vorwoche gegen Mainz vor. Den gelb-rot-gesperrten Lustenberger ersetzte Ronny, zusätzlich rückte Salomon Kalou nach seiner Rückkehr vom mit dem Titel gekrönten Afrika-Cup in die Anfangsformation. So liefen erstmals in dieser Spielzeit Schieber und Kalou von Beginn an auf. Für den Ivorer nahm Beerens zunächst auf der Bank Platz. Auf Seiten der Freiburger änderte Trainer Christian Streich sein Team gar auf vier Positionen: Höhn, Riether, Philipp und Guedé ersetzen Frantz, Krmas, Petersen und Möller Daehli.

Die Herthaner agierten in einem 4-1-4-1-System mit Per Skjelbred als einzigem Sechser und Ronny mit Valentin Stocker auf den offensiven Halbpositionen. Nach einer kurzen Anlaufphase verlagerten die Blau-Weißen das Spielgesehen großteilig in die Hälfte des SC Freiburg. Eine weite Freistoßhereingabe von Ronny landete bei Julian Schieber, doch der Angreifer scheiterte aus spitzem Winkel an SCF-Keeper Roman Bürki (5.). Wenig später eroberte Kalou gegen Darida im Mittelfeld den Ball, bediente dann den durchstartenden Stocker im Strafraum, doch der Schweizer bekam den Ball nicht mehr unter Kontrolle (11.). Mit der ersten Chance gingen jedoch die Breisgauer in Führung. Karim Guedé legte den Ball nach innen, wo Felix Klaus den Fuß an selbigen bekam - vom linken Innenpfosten sprang der Ball zur Gästeführung hinter die Linie (14.).

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Rubrik 15.02.2015
Hertha BSC - SC Freiburg

Freiburger Effizienz vor dem Tor

Einige Freistoßflanken von Ronny segelten in der Folge in den gegnerischen Strafraum, doch der passende Abnehmer fehlte. Gefährlich wurde es immer dann, wenn sich die Herthaner nach vorne kombinierten. Stocker setzte sich stark über die rechte Seite durch, den Querpass auf Nico Schulz unterband die Freiburger Defensive im letzten Augenblick auf Kosten einer Ecke (28.). Bei einem schnellen Gegenangriff nach Ballgewinn trieb Stocker den Ball durch die Freiburger Hälfte, legte für Kalou auf, doch der Schuss des Ivorers aus knapp 20 Metern hatte am Ende nicht mehr die nötige Durchschlagskraft (37.). Gegen die gut gestaffelte Abwehr der Breisgauer kamen die Blau-Weißen zu selten gefährlich vors Tor, sodass es mit dem Rückstand in die Pause ging.

Mit Roy Beerens für Schulz ging es in die zweiten 45 Minuten. Bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Kalou die Chance zum Ausgleich, kam bei Schiebers Pass vors Tor aber einen halben Schritt zu spät (46.). Den Treffer erzielten dann erneut die Gäste. Nach einer Ecke war es der ehemalige Herthaner Maximilian Philipp, der per Kopf die Führung der Gäste ausbaute (52.). Doch die Herthaner hätten um ein Haar eine passende Antwort gefunden. Nach Schiebers Ballgewinn lenkte Bürki Stockers Schuss noch zur Seite, Kalou verpasst aus spitzem Winkel und auch der Ball im Anschluss von Schieber segelte rechts vorbei (57.). Die Herthaner wechselten, Hajime Hosogai kam für Ronny nach einer guten Stunde in die Partie.

Viel Spielanteile, wenig Chancen


Gegen die tief stehenden Breisgauer taten sich die Herthaner jedoch auch in der Folge schwer, gefährlich vor das Tor zu kombinieren. John Anthony Brooks probierte es daher aus der Distanz, doch Bürki erwischte den Ball im Nachfassen (69.). Mit Sandro Wagner für Kalou kam ein frischer Angreifer in die Partie, am Spielgeschehen änderte sich jedoch auch in der Folge nicht viel. Die Gäste verlegten sich nur noch auf vereinzelte Konter, die kaum Gefahr für das Tor von Thomas Kraft heraufbeschworen. Auf der Gegenseite sorgte eine Ecke noch einmal für Gefahr, doch nach Skjelbreds Hereingabe gelang es den Blau-Weißen nicht, den Ball kurz vor der Torlinie über selbige zu drücken (87.).

In den vier Minuten Nachspielzeit musste sich auch thomas Kraft noch einmal auszeichenn, verhinderte aber gegen den eingewechselten Jonathan Schmid einen höheren Rückstand. So blieb es bei der bitteren 0:2-Niederlage zum Heimdebüt von Herthas neuem Trainer Pál Dárdai. Am kommenden Sonntag (22.02.15) geht es für die Herthaner auswärts weiter. Gegner ist dann der Tabellenzweite VfL Wolfsburg.

(war/City-Press)

Teams, 16.01.2018
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