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Hertha BSC verliert in Gelsenkirchen

Trotz mehr Spielanteilen unterliegen die Herthaner beim FC Schalke 04 mit 0:2.

Gelsenkirchen - Gelsenkirchen ist auch weiterhin kein gutes Pflaster für Hertha BSC. Die Schützlinge von Trainer Jos Luhukay unterlagen am Samstagabend (18.10.14) dem FC Schalke 04 mit 0:2 (0:1). Herthas Coach brachte in der ausverkauften Veltins-Arena exakt die Mannschaft, die vor der Länderspielpause das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit 3:2 gewann. Auf Seiten der Schalker kam es zum Wiedersehen mit dem ehemaligen Herthaner Kevin-Prince Boateng, der in die Startelf auf die 'Zehn' rückte. Zudem begannen Höwedes und Ayhan anstatt von Matip (Sperre), Höger und Meyer bei der Premiere von Schalkes neuem Trainer Roberto di Matteo.

Die Herthaner setzten die Gastgeber von Beginn an unter Druck. Nach einer gewissen Anlaufzeit gab John Heitinga per Freistoß den ersten Schuss ab, der das Gehäuse jedoch verfehlte (7.). Gefährlicher wurde es im Gegenzug: Boateng öffnete das Spiel mit einem Pass auf die rechte Seite, Uchida bediente Hunelaar, der den Ball aber aus Nahdistanz links am Berliner Tor vorbeischob (8.). Die Herthaner verteidigten hoch und kamen zu Gelegenheiten. Per Skjelbred zog aus halblinker Position ab, Ralf Fährmann wehrte den Ball vor die Füße von Peter Pekarik ab, doch den Schuss des Slowaken erwischte Fuchs gerade noch vor der Torlinie (15.). Es ging hin und her - nur eine Minute später schoss Huntelaar am langen Pfosten vorbei (16.).

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Rubrik 18.10.2014
Schalke 04 - Hertha BSC

Huntelaar nutzt dritte Chance

Doch dann nutzte Huntelaar seine dritte gute Gelegenheit zur Schalker Führung - allerdings nachdem er sich gegen Heitinga einen diskutablen Vorteil verschafft hatte. Julian Draxler hatte aus dem rechten Halbfeld geflankt und der Stürmer lenkte diese per Kopf in den Winkel (19.). Die Herthaner rückten jedoch auch nach dem Rückstand nicht von ihrer Marschroute ab und hatten auch in der Folge mehr Spielanteile. Immer wieder probierten es die Schützlinge von Trainer Jos Luhukay über beide Außenbahnen, doch dem letzten Zuspiel vor das Tor der Hausherren fehlte es an der nötigen Genauigkeit. So probierte es Skjelbred einmal aus der Distanz, sein fulminanter Schuss aus gut 25 Metern landete jedoch genau bei Fährmann (39.). So ging es für die Luhukay-Truppe mit dem Rückstand in die Pause.

Unverändert kehrten beide Mannschaften zurück auf den Rasen. Der erste Torschuss durch Nico Schulz resultierte aus einer abgerutschten Flanke, die in den Armen von Fährmann landete (50.). Drei Minuten später zog Änis Ben-Hatira von rechts nach innen, doch auch bei dessen Schuss vom Strafraumeck war Schalkes Keeper Endstation. Der tunesische Nationalspieler kam auch nach einer Ecke von Roy Beerens wenig später zum Abschluss, doch der Ball rutschte Herthas Nummer 10 über den Spann (55.). Gefährlich wurde es auch beim Schuss von Kalou aus der Drehung, doch Höwedes blockte den Schuss (59.). Jos Luhukay reagierte und brachte mit Sandro Wagner für Ben-Hatira eine zweite Sturmspitze.

Hausherren nutzen ihre Chance


Dann zeigten sich auch die Hausherren mal wieder in der Offensive. Nachdem Neustädters Kopfball nach einer Freistoßhereingabe aus spitzem Winkel noch in den Armen von Kraft endete (64.), zog wenig später Draxler von der Strafraumgrenze ab, und der Ball landete unhaltbar abgefälscht zum zweiten Mal im Berliner Tor (65.). Mit John Anthony Brooks und Genki Haraguchi für Lustenberger und Stocker ging es in die Schlussphase. Und die Herthaner probierten es immer weiter, fanden aber keine Mittel gegen die sicher stehende Defensive der Gastgeber - ein Kopfball von Kalou ging über den Kasten (74.), eine Hereingabe von Schulz landete aus spitzem Winkel am Außennetz (80.).

Die beste Möglichkeit vergab Beerens in der 88. Minute, in dem er eine Direktabnahme knapp links am Tor vorbeisetzte. So blieb es auch nach den drei Minuten Nachspielzeit bei der 0:2-Niederlage auf Schalke. Am kommenden Wochenende steht dann wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagabend (25.10.14) geht es ab 15.30 Uhr im Olympiastadion gegen den Hamburger SV.

Teams, 16.01.2018
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