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Dritter Heimsieg in Serie!

Änis Ben-Hatira und John Heitinga treffen beim 3:0 über den Hamburger SV.

Berlin - Vor 58.768 Zuschauern feierten die Herthaner den dritten Heimsieg in Folge und schlugen den Hamburger SV am Samstag (25.10.14) hochverdient mit 3:0 (0:0)! Trainer Jos Luhukay verzichtete auf Wechsel in der Startaufstellung und schickte dieselbe Mannschaft auf das Feld wie bereits gegen Stuttgart und Gelsenkirchen. Gästetrainer Joe Zinnbauer war hingegen gezwungen Personal zu tauschen. Rechtsverteidiger Diekmeier musste verletzt passen und wurde durch den 21-jährigen Ashton-Phillip Götz ersetzt, der zu seinem Bundesliga-Startelf Debüt kam. Außerdem rückte Jansen für Holtby ins Team.

Der HSV zeigte sich nach dem Sieg in Dortmund und dem Unentschieden zu Hause gegen Hoffenheim anfangs selbstbewusst und hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel. Bereits kurz nach Anpfiff musste Kraft seine Qualitäten als mitspielender Torwart unter Beweis stellen, als er gut 40 Meter vor dem eigenen Tor vor Lasogga klärte (1.). Die nächste gefährliche Aktion gehörte allerdings den Berlinern. Kalou spielte Änis Ben-Hatira links im Strafraum frei. Der Tunesier zögerte allerdings etwas zu lange, sodass sein Versuch letztlich kein Problem für Ex-Herthaner Drobny im Kasten der Gäste war (10.). Daraufhin übernahmen die Hausherren immer mehr die Kontrolle über das Spielgeschehen und kombinierten sich ein ums andere Mal in den Gefahrenbereich der Gäste. Einzig der finale Pass oder die Konzentration im Abschluss fehlten zum Führungstor. So bot sich Änis Ben-Hatira nach einer Ecke die Gelegenheit, bei seiner versuchten Volleyabnahme aus elf Metern erwischte er den Ball nicht richtig (16.).

Das Spiel in Bildern
Rubrik 25.10.2014
Hertha BSC - Hamburger SV

Ben-Hatira scheitert an Drobny

Kurz darauf tauchte Kalou das erste Mal vor Drobny auf. In Szene gesetzt von Valentin Stocker scheiterte der Ivorer mit seinem Flachschuss an Drobny (22.) Quasi im Gegenzug die erste echte Chance für die Hanseaten. Jansen legte auf Ostrzolek ab, der den Ball über den Kasten von Thomas Kraft jagte. Mehr ließen die Herthaner bis zur Halbzeit nicht zu, wurden stattdessen im Angriff immer gefährlicher. Kalou legte, nach einer technisch starken Beerens-Flanke, den Ball per Kopf knapp am linken Pfosten vorbei (30.). Nur vier Minuten später vergab Ben-Hatira die bis dahin beste Chance zur Führung. Kalou fand Skjelbred links im Strafraum, der direkt auf den Tunesier klatschen ließ. Trotz freier Schussbahn geriet deine Direktabnahme zu zentral und Drobny faustete den Ball aus dem Gefahrenbereich (34.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel und beide Mannschaften gingen torlos in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte tauschten beide Trainer jeweils einmal. Auf Seiten der Gäste blieb Arslan in der Kabine, für ihn kam Holtby. Bei den Blau-Weißen ersetzte Ndjeng Nico Schulz, der mit Oberschenkelproblemen raus musste. Auf dem Feld tat sich aber erstmal wenig. Erst nach zehn Minuten nahm das Spiel wieder Fahrt auf - allen voran die Herthaner! Erst erzeugte Kalou mit einem Kopfball etwas Torgefahr, ehe auf der anderen Seite Jansen mit einer scharfen, flachen Hereingabe Lasogga suchte - Heitinga konnte jedoch klären (54./55.). Kurz darauf scheiterte Ndjeng mit einem fulminanten Schuss aus gut 25 Metern an der Querlatte.

Heitinga trifft zum 2:0

Nach einer Hamburger Großchance ging Hertha dann in Führung! Thomas Kraft klärte in höchster Not vor dem frei vor ihm auftauchenden Jansen, um wenige Sekunden später das 1:0 zu feiern. Kalou schickte an der Mittellinie Stocker auf die Reise, der überlegt auf Änis Ben-Hatira querlegte. Der ließ erst Behrami ins leere rutschen, schloß dann überlegt ins lange Eck ab (59.). Sechs Minuten später legten die Berliner nach. Ben-Hatiras Eckball fiel Hosogai am zweiten Pfosten vor die Füße. Seinen leicht verunglückten Torversuch musste John Heitinga nur über die Linie drücken - 2:0 (65.)!

Immer wieder suchten die Gastgeber den Weg nach vorne. Grundlage für viele Offensivaktionen war die hochkonzentrierte Abwehrleistung der Blau-Weißen. Bezeichnend dafür Lasoggas Auswechslung in der 75. Minute. Gegen Lustenberger, Heitinga und Co. sah der Stürmer der Hamburger keinen Stich. Trotz der komfortablen Führung hatten die Herthaner noch nicht genug und zeigten sich über schnelle Konter weiterhin gefährlich. Den ersten, vorgetragen über Stocker, Beerens und Ben-Hatira, konnten die Hamburger noch verteidigen (83.). Beim zweiten Versuch machten die Blau-Weißen den Deckel drauf! Der Ex-Hamburger Per-Ciljan Skjelbred spielte Ben-Hatira auf rechts frei, der alleine vor Drobny die Ruhe bewahrte und mit seinem zweiten Treffer auf den Endstand von 3:0 erhöhte. Mit dem ungefährdeten und verdienten Heimsieg im Rücken geht es für die Herthaner am Dienstag (28.10.14) im Rahmen der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Bielefeld.

(jr/City-Press)

Teams, 16.01.2018
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