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Auswärtssieg beim Debüt von Pal Dardai!

Herthaner gewinnen beim 1. FSV Mainz 05 mit 2:0 (2:0).

Mainz - Beim Debüt des Trainerduos Pal Dardai/Rainer Widmayer gewannen die Herthaner am Samstagnachmittag (07.02.15) mit 2:0 (2:0) und rückten damit zumindest vorerst auf Platz 13 der Bundesliga-Tabelle nach vorne. Herthas neuer Coach nahm einige Änderungen vor. John Anthony Brooks und Jens Hegeler bildeten die Innenverteidigung, links hinten begann Marvin Plattenhardt. Nico Schulz (links offeniv) und Valentin Stocker (zentral offensiv) kehrten ebenfalls in die erste Elf zurück. Sein Comeback nach seiner Erkrankung gab zudem Per Skjelbred. Auf Seiten der Gastgeber stand Shinji Okazaki nach der Rückkehr vom Asien-Cup in der Startformation.

Die Hausherren begannen mit mehr Spielanteilen, die Blau-Weißen erstmal abwartend. Eine erste gefährliche Situation entsprang einem Standard. In der dritten Minute zog Pierre Bengtsson von der linken Strafraumgrenze einen Freistoß direkt aufs Tor, doch Kraft und Fabian Lustenberger bereinigten die Situation (3.). Nach einer knappen Viertelstunde meldeten sich dann auch die Herthaner in der Offensive an. Über Schieber und Stocker landete der Ball bei Beerens, der mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze das linke Eck nur ganz knapp verfehlte (14.). Nur drei Minuten später bediente dieses Mal Stocker Schieber, der nur um Haarsbreite am langen Eck vorbeizielte (17.). Peter Pekarik und Per Skjelbred probierten es zudem aus der Distanz, jodoch nicht genau genug.

Das Spiel in Bildern
Rubrik 07.02.2015
1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC

Stocker der Wegbereiter der Halbzeitführung

Die Blau-Weißen waren jetzt gut in der Partie und wurden nach einer guten halben Stunde belohnt. Bei einem Rückpass auf Loris Karius setzte Stocker beherzt nach, spitzelte dem Mainzer Keeper den Ball vom Fuß und wurde gefoult - Rote Karte Karius und Elfmeter für die Blau-Weißen: Jens Hegeler trat an und traf nervenstark zum 1:0 ins rechte Eck (35.). Und die Herthaner blieben hellwach. Nach einer kurzen Druckphase der Mainzer war wieder Stocker der Ausgangspunkt: Der Schweizer setzte den Ball an den Pfosten, von dort sprang der Ball vor die Füße von Beerens, der den Ball nur noch zum 2:0 über die Linie schieben brauchte (42.). Nach einer konzentriert vorgetragenen ersten Hälfte ging es mit dieser Führung auch in die Pause.

Ohne Wechsel ging es in den zweiten Durchgang. Die Herthaner behielten ihr Erfolgsrezept aus der ersten Hälfte bei und gewannen im Mittelfeld viele wichtige Zweikämpfe. Beerens wurde kurz nach Wiederanpfiff geschickt und tauchte frei vor Mainz' Ersatztorhüter Kapino auf - hatte jedoch knapp im Abseits gestanden (50.). Die personelle Überzahl auf dem Feld hatte in der 59. Minute ein Ende: Der bereits verwarnte Kapitän Lustenberger sah für ein Foul im Mittelfeld die Gelb-Rote Karte. Pal Dardai reagierte direkt, brachte Peter Niemeyer und Hajime Hosogai für Stocker und Skjelbred. Die Gastgeber intensivierten in der Folge wieder ihr Offensivspiel, doch die blau-weiße Defensive um Hegeler und Brooks stand stabil.

Herthaner bringen die Führung über die Zeit


Die Mainzer hatten durch Malli (71.) und Bengtsson (73.) Gelegenheiten, doch die Zeilgenauigkeit und Kraft verhinderten den Anschlusstreffer. Mit Sandro Wagner für Beerens kam für die Schlussviertelstunde ein frischer Angreifer. Die offensivere Spielweise der Nullfünfer eröffnete den Herthanern immer wieder Räume für Konter, doch selten einmal kamen die Blau-Weißen vor das Mainzer Tor. Schieber bediente bei einem schnellen Gegenangriff Wagner, doch Herthas Nummer 33 verzog aus der Distanz (86.). Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit stand Bungert plötzlich noch einmal frei vor Kraft, doch Herthas Schlussmann bereinigte gemeinsam mit Hegeler und Pekarik die brenzlige Situation.

Auch nach den drei Minuten Nachspielzeit hatte die Führung und somit der erste Sieg im Jahr 2015 bestand. Nun ist bis zum Sonntag der kommenden Woche Zeit für das neue Trainerteam Pal Dardai und Rainer Widmayer, um die Mannschaft weiter darauf einzustellen, die unteren Tabellenregionen zu verlassen. Nächster Gegner ist am 15. Februar dann ab 15.30 Uhr des Sport-Club Freiburg.

(war/City-Press)

Teams, 16.01.2018
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