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Wieder nichts!

Die Herthaner unterlagen dem Aufsteiger SC Paderborn mit 1:3 - Salomon Kalou erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Paderborn - Hertha BSC bleibt weiterhin auf fremden Platz ohne dreifachen Punktgewinn. Beim Aufsteiger SC Paderborn unterlagen die Schützlinge von Trainer Jos Luhukay zum Abschluss des 10. Spieltags am Sonntagabend (02.11.14) mit 1:3 (1:1). Mit drei Änderungen im Vergleich zum Pokalspiel unter der Woche in Bielefeld traten die Herthaner beim Aufsteiger an. John Heitinga ersetzte in der Innenverteidigung Brooks, Peter Niemeyer auf der 'Sechs' Hegeler und Per Skjelbred begann für Haraguchi. Bei den Hausherren nahm Trainer André Breitenreiter gar vier Veränderungen vor. Bakalorz (nach Rotsperre), Wemmer, Meha und Ducksch ersetzten Heinloth, Strohdiek, Rupp und Koc.

Die Paderborner begannen mit viel Schwung, hatten auch schon in den ersten Minuten zwei Gelegenheiten, doch Thomas Kraft war beim Schuss von Moritz Stoppelkamp von der Strafraumgrenze auf dem Posten und lenkte den Versuch zur Ecke. In dessen Anschluss landete der Ball beim freistehenden Ex-Herthaner Elias Kachunga, der den Ball aus Nahdistanz nicht im Tor unterbrachte (3.). Die Herthaner brauchten etwas, um in die Partie zu kommen - die Hausherren versuchten es mit Fernschüssen, allerdings ohne die nötige Genauigkeit. Nach einer guten Viertelstunde nahm Valentin Stocker den Ball an der Strafraumgrenze elegant an und schloss direkt aus der Drehung ab. Der Ball flog aber am linken Winkel vorbei (17.). Nur eine Minute später versuchte es Kalou mit einem Schlenzer, verfehlte aber den langen Pfosten um ein Stück.

Das Spiel in Bildern
Rubrik 02.11.2014
SC Paderborn - Hertha BSC

Kraft verhindert Rückstand zur Pause

Die Herthaner kamen nun besser in die Partie, doch auch bei Niemeyers Kopfball nach einer Freistoßhereingabe von Ndjeng fehlte die nötige Genauigkeit, sodass Lukas Kruse den Ball aufnehmen konnte (24.). Genau in dieser Phase gerieten die Berliner nach einem Standard in Rückstand. Ein Freistoß wurde im Strafraum nach innen gelegt, wo Kraft beim Schuss von Bakalorz machtlos war (28.). Die Herthaner brauchten ein bisschen, um den Rückstand zu verwinden, suchten dann jedoch wieder den Weg nach vorne. Es dauerte jedoch bis kurz vor die Pause, ehe sich die Bemühungen auszahlten. Mit einer schönen Flanke bediente Ndjeng in der Mitte Kalou, der per Kopf das 1:1 besorgte (41.). Kurz vor der Pause hatten die Hausherren noch einmal zwei gute Möglichkeiten, doch ein Freistoß von Meha landete abgefälscht neben dem Tor, bei der anschließenden Ecke verhinderte Kraft beim Kopfball von Hünemeier den Rückstand zur Pause (45.).

Wie auch schon im ersten Durchgang begannen die Aufsteiger erneut schwungvoll. Nach zwei weniger gefährlichen Distanzschüssen bediente Wemmer im zweiten Versuch Kachunga, dessen Kopfball vom Innenpfosten ins Tor sprang (52.). Die Herthaner suchten auch nach dem erneuten Rückstand den Weg nach vorne, um wieder zum Ausgleich zu kommen. Trainer Jos Luhukay brachte erst mit dem offensiven Ronny für den defensiveren Hosogai und dann auch noch Genki Haraguchi für Beerens frische Spieler in die Partie. Doch auch mit mehr Spielanteilen taten sich die Herthaner schwer, gefährlich vor das Paderborner Tor zu kommen - gerade beim letzten Pass fehlte es an der Genauigkeit.

Meha trifft aus der Distanz


Bei den Hausherren klappte es mit der Präzision besser. Nach einem Doppelpass zog Meha kurz vor der Strafraumgrenze ab und traf unhaltbar ins rechte untere Eck (75.). Stoppelkamp profitierte von einem Ballverlust der Berliner, zog vom linken Strafraumeck ab, zielte aber knapp über den Querbalken (83.). In der Schlussphase probierten es auch noch einmal die Berliner. Bei einem Freistoß von Ronny verpasste Niemeyer knapp den Ball, sodass dieser knapp rechts vorbei zog (87.). Eine Minute spät zog Ronny selbst einmal ab, doch auch dem Schuss des Brasilianers fehlte es am letzten Tick Zielgenauigkeit. Bei einer weiteren Freistoßhereingabe von Ronny kam Lustenberger noch einmal an den Ball, beschwor aber keine Gefahr mehr herauf (90.). Gegen den eingewechselten Saglik verhinderte Kraft in der Nachspielzeit noch eine höhere Niederlage.

So mussten die Herthaner auch beim zweiten Teil der Ostwestfalenwoche ohne Erfolgrserlebnis in die Hauptstadt zurückkehren. Nun geht es darum, die gute Heimbilanz weiter auszubauen, bereits am kommenden Freitag (07.11.14) geht es für die Blau-Weißen gegen Hannover 96. Gegen die Niedersachsen können die Berliner den vierten Heimerfolg in Serie einfahren. Anpfiff im Olympiastadion ist dann um 20.30 Uhr.

(war/City-Press)

Teams, 16.01.2018
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