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Hertha BSC feiert 6:1-Kantersieg in Sandhausen

Sechs Herthaner treffen beim höchsten Saisonsieg der laufenden Spielzeit.

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Rubrik 12.11.2012
SV Sandhausen - Hertha BSC

Sandhausen - Mit einer überzeugenden Leistung feierte Hertha BSC am 13. Spieltag am Freitagabend (09.11.12) einen deutlichen 6:1 (2:0)-Kantersieg beim SV Sandhausen. Sechs verschiedene Spieler trugen sich dabei in die Torjäger-Liste ein.

Trainer Jos Luhukay kehrte nach dem Spiel gegen Ingolstadt zu seiner Formation mit Adrian Ramos als einzigem Stürmer zurück. Den verletzten Fabian Holland ersetzte der gerade wieder genesene Felix Bastians. Wieder ins Team rutschte zudem Kapitän Peter Niemeyer nach abgesessener Gelb-Sperre.

Herthaner von Beginn an überlegen


Die in rot-schwarz gekleideten Berliner übernahmen von Beginn an die Initiative. Im Anschluss an die erste Ecke nach zwei Minuten von Marcel Ndjeng köpfte John Anthony Brooks über das Tor und auch aus Standardsituationen der Gastgeber sorgten die Herthaner für Gefahr: Ramos schnappte sich in der eigenen Hälfte den Ball, überbrückte das halbe Spielfeld und legte dann auf Nico Schulz ab, dessen Flanke um ein Haar Ndjeng in der Mitte verwertete (7.). Nach einer Freistoßflanke von Ronny lag der Führungstreffer in der Luft, doch der Kopfball von Peter Niemeyer landete am linken Pfosten, den Nachschuss von Ramos parierte Michael Langer aus Nahdistanz (9.).

Herthas Kolumbianer probierte es immer weiter. Bei einem Schuss in Richtung langes Eck (17.) und bei einem Kopfball im Anschluss an eine Ecke (27.) fehlte aber noch die Genauigkeit. Doch als Fabian Lustenberger eine weitere Ecke auf den langen Pfosten verlängerte, stand Herthas Nummer neun goldrichtig und nickte zur Führung ein (28.). Das 2:0 für Hertha BSC fiel etwas kurios: Bei einer Freistoßhereingabe von Ronny faustete Sandhausens Keeper Michael Langer dem nachsetzenden Niemeyer den Ball gegen den Rücken, von wo aus dieser im Tor landete (35.). Langer verhinderte jedoch bei Nico Schulz' Schuss vom linken Strafraumeck (37.) und Ronnys Versuch aus knapp 25 Metern (38.) einen höheren Rückstand zur Pause.

Herthaner nach der Pause torhungrig


Unverändert kehrten beide Teams zur zweiten Halbzeit zurück, nach dem ersten Durchgang hatte besonders Hertha-Coach Luhukay wenig Anlass, zu wechseln. Die Gastgeber probierten nun zwar mehr, schafften es jedoch nicht, wirklich gefährlich vor das Tor von Thomas Kraft zu kommen. Bei den Berliner Angriffen sah dies hingegen anders aus. Schulz zog aus spitzem Winkel ab, doch Langer war auf dem Posten (50.), einen Kopfball aus sechs Metern bekam Ramos nach Schulz-Flanke nicht mehr aufs Tor (62.). Nach einem tollen Doppelpass mit Ronny wusste sich Langer gegen Schulz nur noch mit einem Foul zu behelfen – logische Konsequenz: Elfmeter und Rote Karte wegen Notbremse (64.). Den fälligen Strafstoß versenkte Ronny souverän (69.).

Beim ersten guten Angriff der Hausherren gelang dem zuvor eingewechselten Andrew Wooten das 1:3 nach Hereingabe von Alexander Riemann von der linken Seite (75.). Doch auf der Gegenseite sorgte ebenfalls ein Joker für Gefahr. Sami Allagui ließ im Strafraum zunächst einen Gegenspieler aussteigen, zielte dann aber genau auf Sandhausens Ersatztorwart Philipp Kühn (77.). Wenig später machte es Herthas tunesischer Nationalspieler besser. Nach Hereingabe von Ndjeng vollstreckte Allagui am kurzen Pfosten zum 4:1 (81.).

Doppelschlag zum Kantersieg


Kurz vor Schluss sorgte ein Doppelschlag für den Kantersieg. Eine Flanke von Marcel Ndjeng segelt an Freund und Feind vorbei und landet im rechten Eck (89.), kurz darauf wurde der ebenfalls eingewechselte Ben Sahar nicht angegriffen und traf von der Strafraumgrenze zum 6:1-Endstand (90.). Mit dem Auswärtserfolg in Sandhausen bauten die Herthaner ihre Serie auf elf ungeschlagene Spiele nacheinander aus. Am kommenden Spieltag empfangen die Herthaner den FC St. Pauli. Die Partie des 14. Spieltags steigt dann am Montagabend (19.11.12) um 20.15 Uhr im Olympiastadion.

Teams, 16.01.2018
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