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Torhungrige Herthaner in Perleberg

Neuzugang Julian Schieber trifft beim 9:1 gegen Einheit Perleberg dreimal.

Berlin - Im dritten Testspiel der Saisonvorbereitung setzte sich Hertha BSC am Donnerstagabend (10.07.14) in einem torreichen Spiel mit 9:1 (4:1) gegen Einheit Perleberg durch. Als Anlass für das Spiel in der Hertha-Partnerstadt Perleberg diente das 775-jährige Jubiläum der Kleinstadt in Brandenburg. Der ortsansässige Fußball-Klub konnte in einem spannenden Saisonfinale 2013/14 den Aufstieg in die Landesliga Nord perfekt machen. Bei dem deutlichen Sieg über Einheit Perleberg stach Neuzugang Julian Schieber in Halbzeit eins hervor.

Das Testspiel in Bildern
Rubrik 10.07.2014
Einheit Perleberg - Hertha BSC

Das Spiel brauchte keine lange Anlaufzeit. Bereits nach zwei Minuten kam Ronny vielversprechend zum Abschluss, den Abpraller drückte Neuzugang Julian Schieber über die Linie. Doch die Gastgeber antworteten prompt, über rechts gelangten sie in den Hertha-Strafraum, legten den Ball zurück und Stefan Fliege traf per Direktabnahme in den rechten Torwinkel (5.) - ein sehenswerter Treffer. Dies ließen die Blau-Weißen jedoch nicht lange auf sich sitzen: Ronny zirkelt eine Ecke auf den Kopf von Sami Allagui, der den Ball einnickte (7.).

Dreierpack von Julian Schieber


Doch den Torschütze erwischte es später im Zweikampf - in einem Luftkampf stieß er mit seinem Gegenspieler zusammen und zog sich eine Platzwunde zu. Für ihn kam Marcel Ndjeng in die Begegnung (17.). Kurz darauf leitete eine Ecke von Ronny den nächsten Treffer ein: Der Brasilianer zog den Ball scharf in die Mitte, Peter Niemeyer stieg hoch, doch der Torhüter parierte stark - gegen den folgenden Abschluss von Schieber konnte aber auch er nichts ausrichten - das 3:1 (22.). In der Folge agierten die Gastgeber noch defensiver und hatten immer noch einen Fuß dazwischen. Erst kurz vor der Pause war es erneut Schieber, der einen perfekt getimten Pass von Mukhtar in die Schnittstelle der Abwehr aufnahm und zum 4:1-Halbzeitstand ins lange Eck beförderte (43.).

Cheftrainer Jos Luhukay wechselte auf einigen Positionen durch. So setzte Hany Mukthar den eingewechselten Shawn Kauter in Szene, der sich die Chance nicht nehmen ließ (47.). Auch Sandro Wagner, der neu im Spiel war, trug sich nach Vorarbeit von Ndjeng in die Torschützenliste ein (57.). Auch der dritte Joker stach - Johannes van den Bergh wurde lang geschickt und überwand den Torhüter (62.). Von den Gastgebern kam in dieser Phase nicht mehr viel, also legten die Herthaner nach. Hany Mukhtar setzte zum Dribbling an und schloss dieses auch noch erfolgreich ab (67.). Nur eine Minute später klingelte es schon wieder: Änis Ben-Hatira spielte Wagner frei, der sehenswert oben links traf (68.). Anschließend ließ es Hertha etwas ruhiger angehen, zudem fehlten den Aktionen die letzte Konsequenz. Somit blieb es schlussendlich beim Stand von 9:1.

 

So spielte Hertha BSC: Burchert - Pekarik, Niemeyer, Samson, Plattenhardt - Hosogai (46. Kauter) - Allagui (18. Ndjeng), Ronny (46. Ben-Hatira), Mukhtar, Schulz (46. van den Bergh) - Schieber (46. Wagner)
Tore: 1:0 Schieber (2.), 1:1 Fliege (5.), 2:1 Allagui (7.), 3:1 Schieber (22.), 4:1 Schieber (43.), 5:1 Kauter (47.), 6:1 Wagner (57.), 7:1 van den Bergh (62.), 8:1 Mukhtar (67.), 9:1 Wagner (68.)

Spielort: Jahn-Stadion, Perleberg
Zuschauer: 2.000

Teams, 16.01.2018
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