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Julian Schieber trifft zum Sieg

Bei Viktoria 89 drehen die Herthaner das Spiel und gewinnen mit 2:1.

Berlin - Im zweiten Testspiel der Saisonvorbereitung traf Hertha BSC am Dienstagabend (08.07.14) auf den Regionalligisten Viktoria 89. Die Herthaner waren im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums des Berliner Pokalsiegers von 2014 zu Gast und setzten sich am Ende mit 2:1 (0:1) durch. Der für den DFB-Pokal qualifizierte Gastgeber empfing die Herthaner-Profimannschaft im Stadion Lichterfelde, in dem sich 2.674 Zuschauer eingefunden hatten.

Das Testspiel in Bildern
Rubrik 09.07.2014
FC Viktoria 1889 - Hertha BSC

Die erste Hälfte begann wenig überraschend, die Blau-Weißen übernahmen das Kommando und wollten die frühe Führung. In der vierten Minute spielte Genki Haraguchi einen scharfen Pass in den Strafraum - Angreifer Sandro Wagner setzte den Ball nur knapp neben den Pfosten. In der Folge war Hertha BSC weiter überlegen, es fehlte allerdings die letzte Präzision im Passspiel. Dann wurden auch die Gastgeber mutiger. Beim ersten Schussversuch durch Sebastian Huke (20.) musste Torhüter Thomas Kraft ebenso eingreifen wie beim Abschluss von Caner Özcin (29.). Die nächste Möglichkeit hatten wieder die Blau-Weißen, die nun versuchten das Tempo zu erhöhen. Außenbahnspieler Änis Ben-Hatira kam im Strafraum zum Abschluss, doch der reaktionsschnelle Schlussmann Marcus Rickert lenkte den Ball um den Pfosten (36.). Nach einem schönen Konter der Viktoria bediente Lensinger erneut Caner Özcin, der den Ball - im Rückraum wartend - im langen Eck versenkte (41.), die überraschende Führung für Viktoria 89. Die Antwort von Hertha BSC sollte nicht lange auf sich warten lassen. Haraguchi schnappte sich den Ball und zog ab - der Torhüter konnte den Ball nur klatschen lassen, doch auch den Abpraller konnte der japanische Neuzugang nicht im Tor unterbringen (44.). Kurz nach dieser Aktion war Halbzeit.

Hertha dreht die Partie in Halbzeit zwei

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechsele Coach Jos Luhukay kräftig durch, lediglich Youngster Shawn Kauter blieb auf dem Feld. Die erste Chance hatten aber erneut die Gastgeber: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld parierte Rune Almenning Jarstein einen gefährlichen Kopfball (55.) - ein echter Wachmacher. Von nun an zog Hertha das Tempo an - Ronny versuchte es aus der Distanz (59.), scheiterte aber am Torhüter. Sami Allagui macht es kurz darauf besser. Eine flache Flanke von Nico Schulz verwertete der Angreifer in die lange Ecke - der Ausgleich in der 67. Minute. Nun wollten die Blau-Weißen mehr und intensivierten ihre Angriffsbemühungen. Nach einem Freistoß von Ronny setzte Neuzugang Julian Schieber seinen Kopfball noch an die Latte, doch bereits die nächste Hereingabe - erneut von Schulz - in den Strafraum köpfte Schieber bei seiner Premiere im Hertha-Dress in die Maschen - die 2:1-Führung in der 71. Minute. Endlich hatten die Blau-Weißen ihre Überlegenheit gegen kompakt und tief stehende Spieler der Viktoria auch in Tore umgemünzt. Julian Schieber hatte noch nicht genug - in der 84. Minute kam der Angreifer erneut zum Abschluss, der Torhüter entschärfte den Versuch aber knapp. Danach passierte nichts Nennenswertes mehr - Hertha entschied die Partie knapp für sich.


So spielte Hertha BSC:
1. Halbzeit: Kraft – Ndjeng, Langkamp, Heitinga, van den Bergh – Hegeler – Haraguchi, Kauter, Mukhtar, Ben-Hatira – Wagner
2. Halbzeit: Jarstein – Pekarik, Niemeyer, Samson, Plattenhardt – Hosogai – Allagui, Ronny, Kauter, Schulz – Schieber

So spielte Viktoria 89:
Startaufstellung:
Rickert – Morack, Schröder, Stachnik, Doymus, Özcin, Watzka, Ahmetcik, Ergirdi, Lensinger, Huke
Eingewechselt wurden: Bremer, Kruschke, Fritsche, Jelitto, Alimanovic, Siakam

Tore: 1:0 Özcin (41.), 1:1 Allagui (67.), 1:2 Schieber (71.)

Teams, 16.01.2018
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