Bild: citypress

Das Training am Donnerstag

Trainer Jos Luhukay stimmte sein Team am Donnerstag (14.02.13) auf den nächsten Gegner ein.

Berlin - „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel. Es sind alles nur Momentaufnahmen in Richtung Aufstieg“, machte Hertha-Trainer Jos Luhukay nachdrücklich klar und erklärte, dass das Team die mentalen und körperlichen Strapazen nach dem Berliner Derby abgeschüttelt habe. „Unsere volle Konzentration gilt nun dem Spiel gegen Aalen.“

Eine Trainingseinheit setzte der Cheftrainer für den Donnerstag (14.02.13) an. Der Feinschliff für das Spiel gegen den VfR Aalen am Samstag (16.02.13) wurde gesucht. Mit dabei waren auch Felix Bastians, der gestern wegen eines Pferdekusses am Oberschenkel das Training früher beendete, und Änis Ben-Hatira nach seiner Erkältung. Das Verinnerlichen der Automatismen im Spielablauf und Torabschlüsse standen auf dem Donnerstagsplan. Die Blau-Weißen möchten fortfahren – mit ihrer Auswärtsserie. In den letzten fünf Gastspielen verließen die Luhukay-Mannen als Sieger den Rasen und sind mit großem Abstand das beste Zweitliga-Team in der Fremde.

Aalens Heimschwäche nutzen


Ein offensichtlicher Mangel an der insgesamt starken Saison des Aufsteigers ist dem akkuraten und stets bis ins Detail vorbereiteten Luhukay nicht entgangen: „Aalen tut sich zu Hause viel schwerer als auswärts. Das kann ein Vorteil für uns sein.“ Nur zwölf Punkte erspielte sich der Liga-Neuling in der heimischen Scholz-Arena, achtzehn auf des Gegners Platz. „Wir sind gezwungen zu Hause mehr Druck zu erzeugen und müssen mehr Risiko gehen, was wir uns oftmals noch nicht zugetraut haben“, begründete VfR-Coach Ralph Hasenhüttl die Heimschwäche.

An diesem Punkt werden die Hauptstädter ansetzen, um den nächsten Auswärts-Dreier einzufahren. Rund 1.000 Anhänger der Blau-Weißen werden die nötige Unterstützung leisten auf dem Weg zurück in Liga eins. Passend zur Luhukay-Philosophie sei allerdings angemerkt: Der nächste Gegner ist immer der schwerste. Futter für das Phrasenschwein.

Teams, 16.01.2018
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