Bild: herthabsc

Nicht belohnt

Trotz Chancenplus und Überlegenheit: Herthas U23 unterliegt Union Fürstenwalde 2:3 (0:1).

Berlin - Herthas U23 verlor das Heimspiel am Samstag (01.04.17) gegen den FSV Union Fürstenwalde denkbar knapp mit 2:3 (0:1). Dabei dominierten die Blau-Weißen den Großteil der Partie und ließen sich auch von einem Zwei-Tore-Rückstand nicht beeindrucken. Einziges Manko: Die eigene Chancenverwertung. Hertha bleibt damit vorerst auf Platz acht der Regionalliga Nordost.

Hertha begann druckvoll. Früh liefen die Blau-Weißen die in grün spielenden Gäste an und eroberten regelmäßig in des Gegners Hälfte den Ball. Anschließend suchten die Herthaner mit viel Tempo und Zielstrebigkeit den Weg in den Sechzehner. Mehrere gefährliche Situationen kreierten sie so schon in der Anfangsphase. Die größte Torchance ergab sich in der 7. Minute. Maurice Covic eroberte im Sechzehner den Ball, scheiterte noch am Keeper. Beim zweiten Versuch schoss Tahsin Cakmak einen auf der Linie postierten Verteidiger an. Die Jungs von Ante Covic ließen nicht nach und kontrollierten Partie und Gegner. Nach einem Standard kam Maurice Klehr aus spitzem Winkel zum Abschluss. Abgefälscht ging der Versuch knapp am langen Pfosten vorbei (13.).

Anschließend stand der FSV defensiv stabiler, strahlte selbst aber nur durch Konter ein wenig Gefahr aus. Tony Fuchs klärte als letzter Mann vor Stettin (26.). Im Gegenzug verpasste Covic eine Hereingabe von Dominik Pelivan (27.). Bektic versuchte es später aus der zweiten Reihe, der Ball drehte sich am Tor vorbei (33.). Die Führung hätten sich die Blau-Weißen mittlerweile verdient, doch auch Covic und Cakmak brachten den Ball nicht im Kasten unter (40.). Das sollte sich rächen. Mit der letzten Aktion gerieten die Blau-Weißen äußerst unglücklich in Rückstand. Brüggemeier faustete den Ball unglücklich gegen den Rücken von Klehr. Von dort ging der Ball ins Tor (45.). Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause.

Nach dem Ausgleich folgt der Nackenschlag

Hertha kam wütend aus der Kabine und setzte die Spielweise des ersten Durchgangs unbeirrt fort. Mirbach kam nach vier Minuten dem Ausgleich nahe. Einen missglücklten Abschluss lenkte der Stürmer im Grätschen noch auf das Tor, doch Bittner war zur Stelle (49.). In die offensive Drangphase fiel der zweite Gegentreffer. Ein Konter über die rechte Seite wurde von Stettin problemlos abgeschlossen (57.). Auf der anderen Seite wurde Fuchs zu Fall gebracht. Den berechtigten Strafstoß verwandelte Pelivan sicher und stellte den alten Abstand wieder her (59.). Hertha drängte aus den Ausgleich, ließ aber entweder beste Chancen ungenutzt (Cakmak, 70.), oder scheiterte am Gebälk, so wie Covic, der aus über 20 Metern ein Pfund an die Latte setzte (73.).

Als der eingewechselte Fabian Eisele nach einer Ecke zum hochverdienten Ausgleich traf (76.), schienen sich die Blau-Weißen endlich für ihren starken Auftritt zu belohnen. Doch nur wenige Minuten später gingen die Gäste durch Zurawsky erneut in Führung (79.). Es sollte der letzte Treffer des Tages sein. "So ein Spiel darf man eigentlich nicht verlieren. Der Gegner macht aus zwei Schüsen drei Tore, wir aus unseren Möglichkeiten viel zu wenig", resümierte Ante Covic nach Abpfiff enttäuscht. 

Die nächste Partie bestreiten die Blau-Weißen am Sonntag (09.04.17) beim Tabellenschlusslicht. Gegen die TSG Neustrelitz rollt ab 13.30 Uhr der Ball.

So spielte Hertha: Brüggemeier - Fuchs, Klehr, Morack, Mlynikowski (57. Tezel) - Henning, Pelivan - Cakmak, Bektic (54. Owusu), Covic - Mirbach (68. Eisele)

Tore: 0:1 Klehr (45., Eigentor), 0:2 Stettin (57.), 1:2 Pelivan (59., FE), 2:2 Eisele (76.), 2:3 Zurawsky (79.)

(jr/HerthaBSC)

Nachwuchs, 24.10.2018
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