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"Unsere Chancen zur Weiterentwicklung waren nie größer!"

Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag (10.11.19) fand ein intensiver und wichtiger blau-weißer Austausch statt.

Berlin – Nach ziemlich genau 255 Minuten endete am Sonntag (10.11.19) eine emotionale und interessante Mitgliederversammlung so, wie sie begonnen hatte: Präsident Werner Gegenbauer sprach zu den anwesenden Herthanerinnen und Herthanern und verabschiedete die Blau-Weißen mit besten Wünschen für die immer näher rückende Advents- und Weihnachtszeit. Zuvor hatte es für die Hertha-Familie gemeinsam einiges zu besprechen gegeben – für ein ansprechendes Rahmenprogramm war dabei in der Messe Berlin gesorgt. In der Messe Berlin war einiges drumherum geboten: Neben den Abteilungen präsentierte sich auch Herthas eSport-Akademie mit einem eigenen Stand. Für die jüngeren Herthaner gab es darüber hinaus auch in der Kids-Club-Ecke einiges zu entdecken. Das vielfältige kulinarische Angebot, bei dem auch Herthas Kegler wieder einmal tatkräfitg mitanpackten, wusste ebenfalls zu überzeugen.

Partnerschaft mit TENNOR: "Behalten gemeinsam das Kommando!"

Doch ab 11:00 Uhr spielte sich das Geschehen ausschließlich im Versammlungssaal ab. Nach der mit gewohntem Berliner Charme vorgetragenen Begrüßung durch Präsident Werner Gegenbauer wurden traditionell verdiente und langjährige Mitglieder geehrt – für besonderes Aufsehen und großen Applaus sorgte dabei Lother Heinze, der seit 70 Jahren im Verein ist. Im Anschluss an die Ehrungen sprach Gegenbauer über den Einstieg des Investors TENNOR. "Unsere Chancen, Hertha BSC in allen Bereichen weiterzuentwickeln, waren nie größer", sagte der Präsident. "Die Unabhängigkeit des Vereins bleibt unberührt. Es ist eine Partnerschaft mit guten Chancen für beide Seiten, bei der wir Herthanerinnen und Herthaner alle gemeinsam das Kommando behalten!" Auch die Stadionthematik sowie das vergangene Stadtderby waren ein Thema. "Wir haben eine Chance verpasst – nicht nur sportlich", erklärte Gegenbauer. "Einige Vermummte haben Hertha BSC Schäden zugefügt, die durch nichts zu rechtfertigen sind. Selbstverständlich wird der Dialog mit der aktiven Szene fortgeführt, er ist alternativlos. Wir müssen das Geschehene gemeinsam aufarbeiten und zusammen gegen solche Kriminelle vorgehen!" 

Umsatz erneut gesteigert, Eigenkapital verfünffacht

Nach den Berichten von Aufsichtsrat, Ältestenrat und Revisionsausschuss, der Aussprache sowie der Entlastung von Aufsichtsrat und Präsidium waren dann Ingo Schiller und Michael Preetz als Geschäftsführer der KGaA an der Reihe. Im von Axel Kruse moderierten Gespräch hatte Schiller gute Nachrichten zu verkünden. Der Umsatz konnte auf 140,8 Millionen Euro gesteigert werden, zudem wurde durch den Einstieg von TENNOR das Eigenkapital fast verfünffacht. Auch der Kaderwert stieg weiter an. Die Vergrößerung der Verbindlichkeiten ist durch die Anleihe, die der Hauptstadtclub zum Rückkauf der KKR-Anteile im vorigen Herbst aufgelegt hatte, klar begründet. Preetz machte in seinen Statements klar, dass er wie auch die Anhänger eine sportliche Steigerung erwartet. "Es ist klar, dass wir in den kommenden Wochen konstanter auftreten müssen. Gleichzeitig brauchen wir Geduld, um diese talentierte Mannschaft weiterzuentwickeln", betonte der Geschäftsführer Sport.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde folgten der Bericht des Beirats sowie die Aussprache zu den Berichten der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Die Anhänger hatten viele Fragen, die Werner Gegenbauer, Michael Preetz und Ingo Schiller der Reihe nach geduldig beantworteten. Im Anschluss verabschiedete der Präsident wie eingangs beschrieben die Anwesenden – ein wichtiger, interessanter und emotionaler blau-weißer Austausch, der hier noch einmal im Protokoll nachgelesen werden kann, ging somit zu Ende.

(kk/City-Press)

Mitglieder, 15.11.2019
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