Bild: Herthabsc

Rundumversorgung im HerthaMED

Die beiden Physiotherapeutinnen Laura Schulz und Anne Kaube kümmern sich um das medizinische Wohl der Nachwuchsherthaner.

Berlin – Seit Anfang März 2020 kommen die Nachwuchstalente aus der Hertha BSC Fußball-Akademie in den Genuss der medizinischen und therapeutischen Versorgung im HerthaMED auf dem Olympiagelände. Mit den beiden Physiotherapeutinnen Laura Schulz und Anne Kaube ist dabei eine enge Verzahnung zwischen dem Therapiezentrum und den blau-weißen Leistungsmannschaften von der U17 bis zur U23 sichergestellt. Denn während Laura Schulz neben ihrer Aufgabe im HerthaMED Herthas Regionalliga-Mannschaft betreut, ist Anne Kaube für das A-Junioren Bundesliga-Team zuständig. Doch nicht nur die älteren Nachwuchsspieler werden im hochmodernen Zentrum behandelt, sondern auch die jüngeren Herthaner, die vor oder nach dem Schultraining vorbeikommen. "Doch die älteren Spieler sind deutlich öfters hier und lassen sich beinahe den ganzen Tag von uns pflegen", gibt Schulz mit einem Schmunzeln im Gesicht Einblicke in den Belegungsplan der bestens ausgestatten Räumlichkeiten.

Enger Austausch mit Chef- und Athletiktrainern 

Bei der täglichen Arbeit geht es hauptsächlich um die Behandlung kleinerer Wehwehchen nach dem Training oder komplexeren Außenbandverletzungen, die sich die Blau-Weißen in den Partien zugezogen haben. Aber allgemein ist es völlig irrelevant, an welcher Stelle es drückt – Laura Schulz, Anne Kaube und das gesamte Team vom HerthaMed sind für alle möglichen Beschwerden zuständig und stellen eine optimale Rundumversorgung sicher. Bei den Trainingseinheiten ihrer Mannschaften stehen die beiden ausgebildeten Physiotherapeutinnen zwar nicht auf dem Platz, bei jedem Spiel sind sie aber mit von der Partie. Dabei pflegen sie einen engen Austausch zu den Trainern. "Hardy (U19-Coach Michael Hartmann, Anm. d. Red.) und ich sprechen einmal am Tag Face-to-Face. Darüber hinaus vertraut er mir den kompletten medizinischen Bereich an und legt ihn in meine Verantwortung", erklärt Kaube, die seit dem 01. September 2020 aktiv ist und die Schnittstelle zwischen Hertha BSC und den Median Kliniken bildet. "'Zecke‘ telefoniert gerne auf den Autofahrten und kommt auch täglich bei uns rein – er gibt mir zu verstehen, dass ich in diesem Bereich zuständig bin", ergänzt Schulz, die seit April 2020 im HerthaMED arbeitet. Neben dem ständigen Kontakt mit den Übungsleitern stehen die Physiotherapeutinnen ebenso im Dialog mit den Athletiktrainerinnen und -trainern des Hauptstadtclubs sowie dem Ärzteteam des Vivantes – ganz im Stile einer Rundumversorgung. 

Neben den blau-weißen Talenten können auch Berliner Schülerinnen und Schüler sowie Sportlerinnen und Sportler aus der Umgebung das erstklassige Therapieangebot, die vielfältigen Reha-Maßnahmen sowie die Tests und Check-Ups im HerthaMED in Anspruch nehmen. Eine Terminvereinbarung ist telefonisch oder auch per Mail möglich. 

(sj/HerthaBSC)

Akademie, 02.10.2020
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