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5:1! Die U15 dominiert im Finale

Herthas C-Junioren schlugen den FC Viktoria 1889 am Donnerstag (30.05.19) im Berliner Pokalfinale mit 5:1 (3:1).

Berlin – Nachdem schon die U12 des Hauptstadtclubs am Donnerstag (30.05.19) Berliner Pokalsieger wurde, zog die U15 von Cheftrainer Sofian Chahed wenig später nach. In einem einseitigen Endspiel schlugen die Herthaner den FC Viktoria 1889 mit 5:1 (3:1) und holten somit ebenfalls den 'Nike Youth Cup'. Die Blau-Weißen übernahmen von Beginn an das Kommando, in der 16. Minute spiegelte dann auch die Anzeigetafel die Überlegenheit der U15 wider: Mustafa Keskin netzte per Volley zum 1:0 ein. Der Ball lag gerade erst wieder zum Anstoß im Mittelkreis, als es kurz darauf schon wieder im Tor von Viktoria klingelte. Lukas Ullrich erhöhte mit einem trockenen Schuss von der Strafraumkante ins rechte untere Eck auf 2:0 (17.). Der dritte Streich folgte in der 28. Minute, als Safa Yildirim sehenswert ins rechte Kreuzeck traf (28.). Viktoria wurde indes nur ein einziges Mal so richtig gefährlich – nutzte diese Möglichkeit dann allerdings auch konsequent aus. Ali Berjaoui setzte unmittelbar vor der Pause einen Freistoß von der Sechzehnerkante in den linken oberen Knick – Herthas Schlussmann Arel Ekinci war machtlos, zumal der Ball noch von der Mauer abgefälscht wurde (34.).

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Rubrik 30.05.2019
FC Viktoria 1889 U15 - Hertha BSC U15

Nach dem Seitenwechsel ließ die Chahed-Elf dennoch keine Zweifel aufkommen, wer als Pokalsieger vom Platz gehen würde. Yildirim markierte mit einem Distanzschuss ins rechte untere Eck das 4:1 (37.), der eingewechselte Leander Popp legte wenig später – nach einem schönen Solo durch den viktorianischen Sechzehner – sogar noch ein fünftes Tor nach (42.). Anschließend durfte sich Viktoria zwei Mal beim Aluminium bedanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel: Dion Ajvazi scheiterte an der Latte (45.), Kenan Hadžiavdic köpfte an den Pfosten (47.). Pepe Pereira hatte ebenfalls das sechste Tor auf dem Schlappen, allein Keeper Yannic Stein war mit einer starken Fußabwehr zur Stelle (54.). In der 65. Minute lag der Ball dann ein weiteres Mal im Tor, aufgrund einer Abseitsstellung pfiff Schiedsrichter Sebastian Günther den Treffer allerdings zurück. Die letzte Chance des Spiels ließ Hadžiavdic liegen, als er in der 68. Minute einen Abpraller aus kürzester Distanz neben das Tor köpfte. Und so blieb es am Ende beim Stand von 5:1 – die U15 holte sich absolut verdient den Pokalsieg! 

"Von der ersten Sekunde haben wir hier nichts anbrennen lassen. Wir wollten das Spiel so schnell wie möglich für uns entscheiden. Die Jungs haben das gut gemacht und hatten Spaß an der Sache. Am Samstag (01.06.19, 12 Uhr) haben wir noch unser Liga-Endspiel gegen RasenBallsport Leipzig – da kommt ein anderes Kaliber auf uns zu!", sagte Chahed mit Hinblick auf die Partie am kommenden Wochenende, wenn im direkten Duell zwischen Hertha und Leipzig die C-Junioren-Regionalliga Nordost entschieden werden wird.

So spielte Hertha: Ekinci - Ullrich, Stange (31. da Silva Kiala), Gechter, Eitschberger (41. Stolp) - Yildirim (45. Imasuen), Ajvazi (54. Keskin), Gündüz - Keskin (38. Pereira), Hadžiavdić, Rackwitz (38. Popp)
Tore: 1:0 Keskin (16.), 2:0 Ullrich (17.), 3:0 Yildirim (28.), 3:1 Berjaoui (34.), 4:1 Yildirim (37.), 5:1 Popp (42.)

Schiedsrichter: Sebastian Günther
Spielort: Poststadion, Berlin

(af/City-Press)

U15, 31.05.2019